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In der ÖVP rumort es, auch Ärger über Zoller-Frischauf

Kritische Stimmen aus der Wirtschaft zum Lockdown lösen Debatten aus. Dort wiederum sorgt das „positive Gefühl“ der Wirtschaftslandesrätin für Verwunderung.

Zum Applaudieren gibt es nicht viel, vielmehr knistert es im Gebälk: Zoller-Frischauf (l.) sorgt für Verwunderung, Walser (3. v. r.) schert aus der Parteilinie aus. Und manchen missfällt, dass er als Platter-Nachfolger gehandelt wird.
© ÖVP

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Corona-Krise und auch der von der Bundesregierung ab heute für drei Wochen ausgerufene harte Lockdown zerren am Nervenkostüm der Parteien. In Tirol rumort es vorwiegend in der ÖVP. Die Konfliktlinien ziehen sich quer durch die Partei, vor allem Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser und der ÖVP-Wirtschaftsbund gerieten am Wochenende ins Visier. Weil Walser offen die Schulschließungen und das Konzept für die Entschädigungszahlungen für den Handel kritisiert hatte. Zugleich warf der Kammerchef der türkis-grünen Bundesregierung mangelnde Einbindung der Betroffenen vor.

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