„4 bis 5 Millionen Euro Verlust": Michael Wendlers Manager packt weiter aus

Das Tischtuch zwischen Michael Wendler und seinem Manager Markus Krampe ist zerschnitten. Doch beide arbeiten ihre Trennung weiter öffentlich auf. Nun ist es abermals Krampe, der sich äußert – und pikante Details über den Abgesang seines Ex-Schützlings verrät.

Michael Wendler lässt seinen Emotionen und Gedanken freien Lauf. Zuletzt wetterte er auch gegen Markus Krampe, weil der sich als sein Manager von ihm getrennt hat.
© dpa

Köln – In einem Instagram-Video hat Manager Markus Krampe vor wenigen Tagen bekanntgegeben, die Zusammenarbeit mit Schlagersänger Michael Wendler beendet zu haben. In einem Interview mit dem Sender Sat.1 legt der 44-Jährige nun nach und erklärt, die letzten fünf Wochen seien „die anstrengendste Zeit" seiner Manager-Laufbahn gewesen.

Und das, obwohl die Zusammenarbeit mit Wendler „immer anstrengend" gewesen sei, so Krampe. Der Sänger sei „Künstler durch und durch", der stets den „maximalen Erfolg" wolle und schon „immer ein Einzelkämpfer" gewesen sei. Man merke ihm an, dass er „nie Mannschaftssportler und nie in einer Clique war früher".

Doch Wendler habe sich zuletzt verändert, stellt Krampe fest. Die Gespräche hätten sich zu 90 Prozent nur noch um Corona und politische Themen wie die US-Wahl gedreht. „Man konnte überhaupt kein anderes Thema mehr anschneiden. Er ist komplett wie ein anderer Mensch", sagt Krampe.

Europa laut Wendler vor dem Zusammenbruch

Er habe den Eindruck, dass mit der Niederlage von Amtsinhaber Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl für Wendler eine Welt zusammengebrochen sei, erklärt der Manager weiter. „Er hat immer gesagt, wenn Trump gewählt wird, wird die Pandemie eingestellt in Amerika. Dann geht's für uns alle aufwärts." In Europa werde dagegen nach Ansicht des Sängers „alles zusammenbrechen".

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Wendlers Jury-Ausstieg bei „Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) und seine Flucht in die USA zögen große finanzielle Einbußen nach sich, weiß Krampe zu berichten. Dies betreffe auch dessen Ehefrau Laura Müller. „Sie hat sämtliche Partnersendungen, alles, was in der Pipeline war, verloren. Von hier auf jetzt alles weg. Das ist unvorstellbar. Wir reden hier für dieses und nächstes Jahr mal locker von vier bis fünf Millionen Euro, die für beide verloren gehen", so Krampe.

„Es ist ja bekannt, dass er mit knapp 1,5 Millionen Schulden nach Amerika gekommen ist", erklärt der Manager mit Blick auf seinen einstigen Schützling. Sein Ziel sei es gewesen, Wendler bis Ende dieses Jahres schuldenfrei zu bekommen. „Das hätte auch fast geklappt", sagt Krampe und ergänzt: „Bei Michael Wendler schwingt immer so ein bisschen Größenwahn mit, also Geld, Kohle, Gold, Prunk und Protz."

„Die leben in einer Blase"

Für ihn sei Wendler krank, erklärt der Manager. Dies hatte er auch bereits in der Sendung „Pocher – gefährlich ehrlich!" geäußert. Zunächst sei der Sänger deswegen „außer sich gewesen", sagt Krampe. Letztlich hätten sich Wendler und seine Frau jedoch die ganze Sendung angesehen und danach zwei Stunden geweint. Wendler habe ihm anschließend gesagt, dass er das „relativ gut erklärt" habe, erinnert sich Krampe. Mit einer konkreten Diagnose hält sich der Manager aber zurück.

In Sachen Corona lasse der Wendler allerdings „keine Argumente gelten", fährt Krampe fort. Dies bringe auch Ehefrau Laura in die Bredouille. „Die leben in einer Blase. Es gibt kein großes Umfeld", so Krampe. Es sei schwierig, wenn man keine weiteren Informationen von außen bekomme, nimmt er die 20-jährige Ehefrau des 48-jährigen Sängers in Schutz. „Die lieben sich, das wünscht man jedem. Ich hoffe auch, dass das lange hält, auch wenn es jetzt schwierige Zeiten werden für beide", erläutert Krampe. Zugleich wünsche er sich, dass nun „nicht noch viel größere Probleme" auf die beiden zukämen.

Über eine erneute Zusammenarbeit mit Wendler in der Zukunft sagt Krampe schließlich: „Man sollte nie nie sagen." Allerdings glaube er, dass es das dann doch gewesen sei. (TT.com, spot)


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