Weniger Einschränkungen in Südtirol ab kommender Woche

Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher verkündete nach der Massentestung vom vergangenen Wochenende, dass es ab dem 30. November weniger Einschränkungen geben soll. Weitere Lockerungen sind ab dem 4. Dezember geplant.

Bei den Massentestungen in Südtirol wurden über 350.000 Menschen auf Corona getestet.
© PIERRE TEYSSOT

Bozen – Nach der Massentestung in Südtirol wird es ab kommender Woche weniger Einschränkungen geben. Einen dementsprechenden Entschluss fasste die Landesregierung „nach langer Diskussion" am Dienstag, als Entscheidungsgrundlage dienten die Ergebnisse der Aktion „Südtirol testet".

Gleiche Regeln wie im restlichen Italien

So sollen in der autonomen Provinz vom 30. November bis 3. Dezember jene Regeln gelten, die in den restlichen „roten" italienischen Zonen gelten. Weitere Lockerungen folgen am 4. Dezember.

„Mehrere Handelstätigkeiten und auch die Bauernmärkte gehen ab 30. November wieder auf, man darf wieder zum Friseur oder zur Schönheitspflege und auch die Schüler der ersten Mittelschule bekommen wieder Präsenzunterricht", hieß es von Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) Dienstagnachmittag in einer Aussendung der Landespresseagentur. Die strengen Maßnahmen der vergangenen Wochen hätten Wirkung gezeigt.

Mit Antigen-Tests wurden etwa ein Prozent der Teilnehmer positiv auf Corona getestet.
© PIERRE TEYSSOT

„Gelbe Zone" ab 4. Dezember

Ab 4. Dezember dürfen sich die Südtiroler über weitere Freiheiten freuen. Dann sollen die Regeln der italienischen „gelben Zonen" in Kraft treten. „Das heißt, der Handel kann komplett öffnen, ebenso wie Bars und Restaurants bis 18.00 Uhr, die Mittelschule geht wieder zum Präsenzunterricht über und wirtschaftliche Tätigkeiten sind wieder mit weniger Einschränkungen möglich", kündigte Kompatscher an.

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Außerdem werden weitere Lockerungen geprüft. Er appellierte aber erneut an die Bevölkerung, sich weiterhin an Hygiene- und Abstandsregeln zu halten sowie Menschenansammlungen zu vermeiden.

Bei dem Massentest, der noch bis Mittwoch in Apotheken und bei Ärzten fortgeführt wird, nahmen mit Stand Dienstagvormittag 352.176 Menschen teil. 3.380 davon wurden seither positiv auf das Coronavirus getestet, das entspricht einem Prozent der Teilnehmer. (APA)


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