Betrug mit Kryptowährung: Tiroler verlor mehrere Tausend Euro

Der Mann überwies nach der Registrierung auf einer vermeintlichen Kryptowährungsseite mehrfach Geld. Dann brach der Kontakt zu den angeblichen Mitarbeitern ab.

Innsbruck – Eine Werbeanzeige auf Facebook hat einen 48-Jährigen ins Netz von Betrügern laufen lassen. Der Tiroler registrierte sich auf einer angeblichen Kryptowährungsseite, auf die er über die Social-Media-Plattform aufmerksam geworden war. Daraufhin wurde der Mann mehrfach telefonisch kontaktiert und schließlich auch dazu gebracht, eine App namens „anydesk“ am Handy zu installieren. Dadurch wurde es einem vermeintlichen Mitarbeiter der Seite mit Einwilligung des Opfers ermöglicht, auf dessen Handys zuzugreifen.

Der 48-Jährige wurde Ende Oktober aufgefordert, 250 Euro auf das auf dem Handy eingerichtete Konto (Tiroler Bankinstitut) einzuzahlen. Einige Tage später wurde das Geld auf das Konto rücküberwiesen, nachdem es im Hintergrund angeblich für Bitcoins „gearbeitet“ hatte. Der Vorgang wiederholte sich dann mit einem doppelt so hohen Betrag, der ebenfalls rücküberwiesen wurde.

Im November wurde der 48-Jährige schließlich zu zwei weiteren Zahlungen eines jeweils vierstelligen Betrages aufgefordert, um die Leistungen überhaupt in Anspruch nehmen zu können. Seither ist keiner der Ansprechpartner mehr erreichbar. Dem Tiroler entstand nach Stand der Ermittlungen Schaden im mittleren vierstelligen Bereich. (TT.com)

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