Coronavirus stoppt ÖSV-Adler: Widhölzl, Schlierenzauer und Aschenwald positiv

Als Präventivmaßnahme begibt sich das gesamte Team vom Weltcup-Auftakt in Wisla in Selbst-Quarantäne. Die ÖSV-Adler fliegen mit einer Ersatzmannschaft zur nächsten Station nach Kuusamo.

ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl begab sich in häusliche Quarantäne.
© GEPA pictures/ Patrick Steiner

Innsbruck – Nach dem erfolgreichen Weltcup-Auftakt in Wisla mit dem Sieg im Teamspringen und Platz drei im Einzelbewerb durch Daniel Huber bekam das österreichische Skisprung-Team vom Coronavirus einen herben Dämpfer verpasst.

Wie der ÖSV am Mittwoch mitteilte wurden neben Cheftrainer Andreas Widhölzl auch die beiden Tiroler Weitenjäger Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald positiv auf Covid-19 getestet. Alle drei begaben sich umgehend in Quarantäne, wobei der Übungsleiter und Schlierenzauer leichte Symptome zeigen.

ÖSV tauscht komplettes Team aus

Als Vorsichtsmaßnahme wurde zudem für den Rest des Auftaktteams Selbst-Quarantäne verordnet. Durch die Präventivmaßnahme sollen mögliche Ansteckungsketten unterbrochen werden, gab der Skiverband an.

Das ist ein Rückschlag für unsere Ambitionen im Weltcup, aber die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten steht hier zu hundert Prozent im Vordergrund.
Mario Stecher, Sportlicher Leiter ÖSV

Für den Weltcup am Wochenende in Kuusamo stellen sich die ÖSV-Adler komplett neu auf. Angeführt vom Trainer-Trio Florian Liegl, Björn Koch und Alexander Diess kämpfen Manuel Fettner, David Haagen, Timon-Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Markus Schiffner und Marco Wörgötter um Punkte.

TT-ePaper testen und eine von drei Cookit Küchenmaschinen gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

"Das ist ein Rückschlag für unsere Ambitionen im Weltcup, aber die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten steht hier zu hundert Prozent im Vordergrund", sagte Mario Stecher, der sportliche Leiter für Skispringen und Nordische Kombination im ÖSV.

Die negativ getesteten Athleten vom Wisla-Weltcup (Stefan Kraft, Jan Hörl, Daniel Huber, Michael Hayböck) könnten nächste Woche in Russland wieder in den Weltcup zurückkehren. Das Hauptaugenmerk liege allerdings auf der Skiflug-WM in Planica in knapp drei Wochen. (pim)


Kommentieren


Schlagworte