Bild-Zeitung schreibt von „Ski-Schlacht zwischen Kurz und Söder"

Das deutsche Massenblatt zitierte zudem einen hohen Regierungsbeamten mit den Worten: „Die österreichische Regierung liegt falsch, wenn sie glaubt, dass wir die Risiko-Bewertung verändern."

Die heutige Titelseite der Bild-Zeitung.
© APA

Wien – „Ski-Schlacht zwischen Kurz und Söder", titelt die deutsche Bild-Zeitung und widmet sich dem weihnachtlichen Wintertourismus in Österreich. „Rempler von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) gegen Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (34)", heißt es darin. Es wäre besser, „wenn wir nicht nur in Deutschland sagen: keine Ski-Gebiete, kein Tourismus – sondern auch Österreich dazu bringen würden", sagte Söder demnach am Dienstag in der TV-Sendung „BILD Live".

Das wäre „ein Akt europäischer Solidarität", erklärte der deutsche Spitzenpolitiker. Schon in der Vergangenheit hatte Söder vor einem „zweiten Ischgl" gewarnt – in Anspielung auf die rapide Verbreitung des Coronavirus durch den Tiroler Wintersportort. Das deutsche Boulevardmedium zitiert des Weiteren einen nicht namentlich genannten hohen deutschen Regierungsbeamten. „Die österreichische Regierung liegt falsch, wenn sie glaubt, dass wir die Risiko-Bewertung verändern. Solange es in Österreich so dramatisch aussieht, gibt es dafür keine Chance", so dessen Aussage.

Bild geht in seinem Online-Artikel auch auf das Verhältnis zwischen Kanzler Kurz (ÖVP) und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein. „Auch das Verhältnis zwischen Merkel und Kurz gilt als angespannt. So nimmt es die deutsche Kanzlerin ihrem Amtskollegen bis heute übel, dass er sich im Sommer zunächst gegen die deutsch-französischen Vorschläge für die Corona-Hilfen gestellt hatte", heißt es darin. (APA)


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