Entscheidung über Herren-Speedrennen in Val d'Isere fällt am Montag

Hauptproblem in Frankreich ist nach wie vor der aktuelle Schneemangel. Sollte diesbezüglich keine rechtzeitige Besserung eintreten, wäre offenbar Gröden eine Alternative.

Noch hoffen die Veranstalter in Val d'Isere, dass die Rennen ausgetragen werden können.
© GEPA pictures/ Mathias Mandl

Wien/Lech - Nach Sölden, Levi und Lech/Zürs pausiert der Alpinski-Weltcup dieses Wochenende. Während die ersten Dezemberrennen (5./6.12.) in St. Moritz (Damen) und Santa Caterina (Herren/Ersatz für Val d'Isere) gesichert sind, fällt am Montag eine Entscheidung über die für 12./13. Dezember geplanten Herren-Speedrennen in Val d'Isere. Hauptproblem ist dort nach wie vor der aktuelle Schneemangel.

Sollte diesbezüglich keine rechtzeitige Besserung eintreten, wäre offenbar Gröden eine Alternative. Damit würden die Herren im Dezember zwei Mal in Folge im Grödnertal gastieren. Auf der Saslong ist mit der Beschneiung bereits begonnen worden.

Betroffen ist der Alpinski-Weltcup nicht nur von der vorwinterlichen Schneesituation. Sondern auch vom unterschiedlichen Umgang der einzelnen Länder mit der Corona-Problematik sowie der aktuellen Diskussionen über den Winter- und Skitourismus in Mitteleuropa. Speziell in Frankreich und Italien, wo die nächsten Rennen geplant sind.

Semmering startet mit den Vorbereitungen

Herren-Renndirektor Markus Waldner ist aber überzeugt, dass auch alle kommenden Destinationen dem Weltcup dank der bisher gut funktionierenden Präventionskonzepte Lifte, Pisten und Unterkünfte zur Verfügung stellen. Das betrifft bei den Herren neben der nächsten Station, Santa Caterina, auch Gröden, Alta Badia, Madonna di Campiglio und Bormio, womit alle Herrenrennen bis zum Jahresende gesichert wären.

Bei den Damen stehen nach St. Moritz, Courchevel und Val d'Isere kurz vor dem Jahreswechsel noch die beiden Technik-Bewerbe am 28. und 29. Dezember auf dem Semmering in Österreich auf dem Programm. Dort konnten mittlerweile die Vorbereitungen auf die Jubiläumsrennen (25 Jahre Weltcup) aufgenommen und mit der Beschneiung des Rennhanges auf dem Hirschenkogel begonnen werden. Auch die Rennen auf dem "Zauberberg" finden unter Corona-Bedingungen und deshalb ohne Publikum und Rahmenprogramm statt.


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