Grosjean meldet sich nach Horrorunfall in Video aus Spital: „Ich bin okay"

„Ich wollte nur sagen, ich bin okay. Na ja, annähernd okay", sagte der verunfallte Haas-Pilot in einem Video auf Twitter.

Manama – Mit dicken Bandagen an beiden Händen hat sich Formel-1-Fahrer Romain Grosjean nach seinem Horror-Unfall am Sonntag in einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewandt.

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"Ich wollte nur sagen, ich bin okay. Na ja, annähernd okay", meinte der Haas-Pilot darin. Der Franzose war beim Großen Preis von Bahrain in Sakhir aus seinem brennenden Auto gekrabbelt und hatte Verbrennungen davongetragen, sich aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er blieb die Nacht im Spital in Manama.

📽️ Video | Grosjean meldet sich aus dem Spital

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"Ich war nicht für das Halo vor ein paar Jahren", erinnerte der stellvertretende Chef der Fahrergewerkschaft (GPDA) daraufhin in dem Instagram-Video, "aber es ist eine großartige Sache, und ohne es könnte ich jetzt nicht zu euch sprechen". Grosjean bedankte sich bei dem medizinischen Personal in dem Krankenhaus. "Hoffentlich kann ich euch bald ein paar Nachrichten schreiben und euch sagen, wie es mir geht", verabschiedete er sich und gestikulierte mit seinen bandagierten Fingern. (APA)

Haas-Teamchef Steiner besucht Grosjean im Krankenhaus

Nach dem Feuer-Unfall von Romain Grosjean will Haas-Teamchef Günther Steiner erst nach einem persönlichen Gespräch mit seinem Piloten über einen weiteren Formel-1-Einsatz beraten. Steiner möchte den Franzosen am (heutigen) Montag im Spital persönlich besuchen. Dann sollen Grosjean auch die Verbände abgenommen werden. "Er weiß noch nicht, wie sie aussehen", erklärte Steiner zu den verletzten Händen des 34-Jährigen. Er hat keine Brüche erlitten, aber Verbrennungen an beiden Handrücken.

"Ich werde unterstützen, was auch immer er tun will", kündigte Steiner an. Über einen möglichen Ersatzfahrer für das kommende Wochenende, wo erneut in Sakhir gefahren wird, wollte der Südtiroler nicht spekulieren. "Ich will erst mit Romain reden." Einen zweiten fahrtüchtigen Boliden wird das klamme Team rechtzeitig fertig bekommen. "Wir haben genug Ersatzteile", sagte Steiner. "Wir werden auf jeden Fall einen Wagen für nächstes Wochenende haben." Das zweite Auto des US-Teams fährt der Däne Kevin Magnussen.


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