Gut zu wissen: So laufen die Corona-Massentests in Innsbruck ab

An sechs Standorten und 85 Testlinien kann sich die Innsbrucker Bevölkerung von 4. bis 6. Dezember freiwillig und kostenlos aufs Coronavirus testen lassen. Wo genau die Teststationen sind und wie der Test abläuft, lesen Sie hier.

Symbolfoto: Im Rahmen eines Medientermins zeigte das Bundesheer am vergangenen Freitag in Korneuburg die Organisation und die Abläufe in und rund um eine Corona-Teststraße.
© APA/Hochmuth

Innsbruck – In Innsbruck kann man sich am kommenden Wochenende (4. bis 6. Dezember) freiwillig und kostenlos einem Antigen-Corona-Test unterziehen. Sechs Standorte und 85 Testlinien werden dafür eingerichtet.

An diesen Standorten wird getestet

📍 Olympiahalle (Haupteingang, Nord)

📍 Messe (Halle A, Haupteingang)

📍 Congress Innsbruck (Haupteingang)

📍 Bildungshaus Seehof (Hungerburg, Gramartstraße 10)

📍 Sporthalle der Mittelschule Olympisches Dorf (Kajetan-Sweth-Straße 14)

📍 Congress Igls

⚠️ Bürger werden gebeten, sich möglichst in der Nähe ihres Wohnortes testen zu lassen!

🚗 Auto wenn möglich stehen lassen: Es wird gebeten, bei Möglichkeit zu Fuß zu kommen, oder das Rad sowie öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Damit letztere nicht überlastet werden, verkehren die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, nach Ferienfahrplan. Dieser ist online unter www.ivb.at abrufbar.

So läuft der Test ab

▶️ Getestet wird während der drei Tage von 7 bis 17 Uhr mittels Antigen-Test, bei dem ein Abstrich durch die Nase genommen wird.

▶️ Im Vorfeld erhalten alle Haushalte Datenblätter per Post. Diese müssen mit Telefonnummern ergänzt und zum Test mitgebracht werden.

▶️ Um den Personenkontakt so gering wie möglich zu halten, herrscht in den sogenannten Teststraßen eine Einbahnregelung.

▶️ Das Gelände ist nach der Testung unverzüglich zu verlassen.

▶️ Nach der Auswertung der Ergebnisse werden nach ein bis zwei Stunden die Getesteten per SMS verständigt.

⚠️ Was passiert, wenn man positiv ist?

Positiv Getestete werden telefonisch verständigt und über die weitere Vorgangsweise informiert. Diese Fälle werden über das Corona-Center Innsbruck (CCI) bzw. die Gesundheitshotline 1450 abgearbeitet. Wer positiv getestet wurde, muss zusätzlich einen PCR-Test machen und sich in häusliche Quarantäne begeben.

Pro Standort werden rund 120 Personen zur Mitarbeit benötigt. Auch das städtische Magistrat wird pro Tag mit 250 Mitarbeitern im Einsatz sein (weswegen das Magistrat am Freitag, 4. Dezember, geschlossen bleibt). Die Testungen selbst dürfen nur von medizinischem Personal durchgeführt werden. Nach einem ersten Aufruf zur Unterstützung haben sich bereits zahlreiche Fachkräfte aus der Bevölkerung gemeldet. Man sei aber noch weiterhin auf Unterstützung aus der Bevölkerung, insbesondere aus der Ärztinnen- und Ärzteschaft, angewiesen, so die Verantwortlichen in einer Aussendung.

Weitere Infos zu "Tirol testet"

🌐 Im Internet. Die Website von Tirol testet wird laufend aktualisiert.

☎️ Per Telefon. Fragen rund um „Tirol testet“ werden auch über die kostenlose Hotline des Landes Tel. 0800/80 80 30 beantwortet.

Von Seiten der Feuerwehr sei innerhalb kürzester Zeit ein Unterstützungskonzept erarbeitet worden, um den von der Task Force "Innsbruck testet" ausgearbeiteten Organisationsablauf zu unterstützen, erklärte Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP). Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren stünden sowohl beim Aufbau als auch bei der Abwicklung mit ihrem Know-how zur Seite. Bürgermeister Georg Willi (Grüne) appellierte indes an die Bevölkerung, sich testen zu lassen. (TT.com)

📽️ Video | Bürgermeister Willi zum Massentest in Innsbruck

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