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„Der Tiroler Arbeitsmarkt wird es in den kommenden Monaten schwerer haben"

Alfred Lercher ist neuer Chef des AMS-Tirol. In der Coronakrise will er arbeitslose Menschen motivieren, sich weiterzubilden. Denn nach der Krise seien Fachkräfte gefragt.

Der neue Boss des AMS-Tirol, Alfred Lercher, setzt in der Krise auf Weiterbildung.
© Rudy De Moor

Welche Folgen für die Arbeitslosenzahlen wird ein abgespeckter Tiroler Tourismuswinter haben?

Alfred Lercher: Stammkräfte/Saisoniers werden die Beschäftigung verspätet oder eventuell gar nicht aufnehmen können und damit bleibt Arbeitslosigkeit in Tirol auf einem höheren Niveau. Beginnen Betriebe abgespeckt, wie Sie sagen, und können daher ihre MitarbeiterInnen nicht voll anstellen, dann gibt es auch hier Unterstützung durch das AMS. Beispielsweise die Kombilohnbeihilfe oder der Neustartbonus (insbesondere der Neustartbonus, kann hier finanzielle Einbußen auf Grund verminderter Arbeitszeit abfedern). Wir werden natürlich auch hier schauen, dass Leerlaufzeiten effizient und effektiv genutzt werden können, beispielsweise mit Qualifizierung für Beschäftigte - das sind Weiterbildungen für MitarbeiterInnen, die direkt im Betrieb stattfinden.

Die Arbeitslosigkeit hat in der Corona- Pandemie stark zugenommen. Betroffen sind vor allem Berufseinsteiger und Langzeitarbeitslose. Hat sich die Situation schon verändert?

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