Grosjean hofft auf einen Start in Abu Dhabi: "Habe gedacht, ich würde sterben"

"Der Schmerz in den letzten beiden Tagen war heftig", gestand der Franzose, der so seine Karriere nicht beenden will.

Romain Grosjean (M.) traf auf seine Retter: Erst bedankte er sich bei den Streckenposten, dann bei Arzt Ian Roberts (l.) und Medical-Car-Fahrer Alan van der Merwe.
© Andy Hone via www.imago-images.de

Sakhrig - Formel-1-Pilot Romain Grosjean hofft trotz der schmerzhaften Verletzungen nach seinem Feuer-Unfall von Bahrain weiter auf einen Einsatz beim Saisonfinale in Abu Dhabi. "Mit diesen Bildern will ich meine Karriere nicht beenden", sagte der Haas-Pilot am Freitag. Der 34-Jährige muss den US-Rennstall nach dieser Saison verlassen, beim vorletzten WM-Lauf am Sonntag in Sakhir pausiert er.

🔗>>> Grosjean über Feuerunfall: „Ich habe den Tod kommen gesehen"

Seine Ärzte könnten noch keine endgültige Aussage treffen, sagte Grosjean. "Mir ist das Rennen wichtig, aber ein Rennen ist nicht so wichtig wie der Rest meines Lebens", fügte er hinzu. Es wird bereits spekuliert, dass der künftige Haas-Pilot Mick Schumacher schon in Abu Dhabi für Grosjean zum Einsatz kommen könnte.

Der Franzose war am vergangenen Sonntag kurz nach dem Start in Bahrain schwer verunglückt, sein Auto brach entzwei und ging in Flammen auf. "Ich habe gedacht, ich würde sterben", sagte Grosjean. Fast wie durch ein Wunder hatte er sich aus dem Wrack retten können, zog sich aber Verbrennungen am Handrücken zu. "Der Schmerz in den letzten beiden Tagen war heftig", bekannte Grosjean. (APA/dpa)

TT-ePaper testen und eine von drei Cookit Küchenmaschinen gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte