„Illegale Krampusse" widersetzten sich in Längenfeld der Polizei

Als die Polizei in Längenfeld einen „illegalen Krampuslauf" stoppen wollte, traf sie dabei auf wenig Kooperation. Die Maskierten widersetzten sich den Aufforderungen der Polizei, einer wurde dabei sogar handgreiflich.

Symbolfoto.
© TT / Thomas Böhm

Längenfeld – Am Freitag wurde die Polizei in Längenfeld wegen eines angeblichen Krampuslaufs gerufen. Vor Ort fanden die Beamten drei Krampusse vor, die sich trotz mehrfachen Aufforderungen, nicht von ihrer Tätigkeit abbringen ließen und verweigerten, sich zu identifizieren.

Einer der Maskierten blieb stehen, beschimpfte die Polizisten und ging mit der Rute auf sie los. Nachdem dieser fixiert und vorerst beruhigt werden konnte, riss er sich während Identifizierungsversuchen der Beamten los, floh über ein angrenzendes, eingefrorenes Bachbett.

Durch Spuren im Schnee konnte der Krampus zu einem Einfamilienhaus rückverfolgt werden. Der 19-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber der Polizei und ergriff erneut die Flucht. Kurze Zeit später konnte er jedoch in der Nähe gefunden und festgenommen werden.

Dem 19-Jährigen werden Widerstand gegenüber der Staatsgewalt, mehrere Verwaltungsübertretungen und Übertretungen nach der COVID-19 Notmaßnahmenverordnung vorgeworfen. (TT.com)

TT-ePaper testen und eine von drei Cookit Küchenmaschinen gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.


Schlagworte