Minusgrade sollen Herren-Riesentorlauf am Montag in Santa Caterina sichern

Österreichs Riesentorlauf-Herren müssen sich für ihre Chance auf Wiedergutmachung gedulden. Das zweite Rennen in Santa Caterina soll nach massiven Neuschneemengen erst am Montag (10.00 und 13.00 Uhr/live TT.com-Ticker) über die Bühne gehen.

Die Neuschneemassen machten den Weltcup-Plänen am Sonntag vorerst einen Strich durch die Rechnung.
© WC St. Caterina/Alessandro Trovati/Pentaphoto

Santa Caterina – Zusätzlich zur unsichtbaren Gefahr durch das Coronavirus müssen sich die Alpinskiläufer derzeit auch gegen schwierige Wetterverhältnisse behaupten. Wurden bei den Damen am Wochenende die beiden Super-G in St. Moritz wegen Neuschneemengen und Lawinengefahr abgesagt, so bekommen die Herren in Santa Caterina nach der Sonntag-Absage am Montag eine neue Chance auf ihren zweiten Riesentorlauf. Danach könnte in Val d'Isere das nächste Schnee-Chaos drohen.

Das Samstag-Rennen mit dem Sieg des Kroaten Filip Zubcic ging zwar bei dichtem Schneetreiben über die Bühne, Gefahr für die Läufer bestand aber nicht. Am Sonntag war das anders, da sah der Internationale Skiverband (FIS) die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. "Unglücklicherweise war die Vorhersage richtig. Der Schnee ist sehr nass, ein sicheres Rennen ist nicht möglich", bestätigte FIS-Chefrenndirektor Markus Waldner.

"Die Piste ist sehr aufgeweicht, der Regen hat ihr so zugesetzt, dass man nicht fahren kann. Es ist richtig, dass man das auf morgen verschiebt", sagte ÖSV-Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher bei schönem Wetter am Sonntagvormittag. Die Temperaturen sollen in der Nacht auf Montag auf bis zu minus elf Grad sinken, während des Riesentorlaufs (10.00/13.00 Uhr - live TT.com-Ticker) wird es wieder Schneefall geben.

Puelacher hofft auf ein Rennen und ein besseres Ergebnis aus österreichischer Sicht, auch wenn er mit Marco Schwarz (14./nach Covid-19-Infektion), Adrian Pertl (mit Startnummer 63 auf Platz 20./erst zweiter Weltcup-RTL) und auch Manuel Feller bis zu dessen Ausfall zufrieden war. "Wir wollen zeigen, dass wir um Platz zehn mitfahren können. Die anderen müssen sich noch steigern, damit wir wieder mehr unter den dreißig haben." (APA)

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