Glimmbrand in Innsbrucker Schule löste Feuerwehreinsatz aus

Montagfrüh bemerkte der Schulwart Brandgeruch im Keller. Den Glimmbrand löschte er mit einem Kübel Wasser. Als zu Mittag einige Lehrer über Kopfschmerzen klagten, wurden Feuerwehr und Rettung alarmiert.

Symbolfoto.
© Böhm Thomas

Innsbruck – Vermutlich ein glimmender Baumschwamm dürfte am Montag einen Brand in einer Innsbrucker Schule ausgelöst haben. Gegen 7 Uhr früh bemerkte der Schulwart den Qualmgeruch, der aus dem Keller drang. Er machte sich auf die Suche und entdeckte den Glimmbrand in einer Werkstatt. Mit einem Kübel Wasser löschte der Schulwart diesen und lüftete den Keller.

Die Schüler wurden zuerst nicht in das Gebäude gelassen, gegen 9 Uhr durften sie dann aber nach Rücksprache mit der Direktion doch hinein. Gegen Mittag klagten vier Lehrer über Kopfschmerzen. Rettung Feuerwehr und Polizei wurden verständigt. Die Berufsfeuerwehr führte eine Hochleistungsbelüftung und Messungen im Gebäude durch.

Wie sich herausstellte, hatte ein Mitglied des Vereins, in dessen Werkstatt der Brand ausgebrochen war, am Sonntagabend einen Baumschwamm in der Mikrowelle getrocknet. Diesen legte er dann anschließend auf eine Holzplatte. Laut Polizei dürfte der Schwamm aber im Inneren noch geglimmt haben. So wurde die Platte, die Tischplatte und ein teil des Holzbodens versengt. Nach Abschluss der Ermittlungen folgt eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck. (TT.com)

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