36-Jähriger stürzte bei Klettertour am Wilden Kaiser rund 100 Meter ab

Am Dienstagvormittag war der Einheimische mit zwei Begleitern zu der Klettertour aufgebrochen. Alle drei sind erfahrene Bergsteiger und verzichteten in der ersten Seillänge auf eine Seilsicherung. Dann rutschte der 36-Jährige plötzlich aus.

Der Schwerverletzte wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen.
© ZOOM.TIROL

Kirchdorf i. T. – Bei einer Klettertour am Wilden Kaiser ist am Dienstag ein 36-Jähriger rund 100 Meter abgestürzt. Der Einheimische war mit zwei Begleitern (35, 47) unterwegs, als er plötzlich ausrutschte und über steiles Felsgelände in die Tiefe fiel. Er erlitt schwerste Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Das Trio – allesamt erfahrene Bergsteiger – hatte die Tour in der „Fleischbank Nordgrat" gegen 9.30 Uhr gestartet. Der Anstieg hat gemäß UIAA-Skala den Schwierigkeitsgrad 3+, wonach geübte und erfahrene Kletterer diese Passagen noch ohne Seilsicherung erklettern können. In der ersten Seillänge über die sogenannte „Rampe“ hatte die Gruppe also auf eine Seilsicherung gänzlich verzichtet.

Knapp oberhalb des ersten Standplatzes kam es dann zu dem fatalen Unfall. Der 36-Jährige kletterte als Letzter, rutschte aus und stürzte ab. Dabei überschlug er sich mehrmals. Mit schwersten Verletzungen blieb er Fuß der Felswand liegen.

Seine Begleiter setzten sofort den Notruf ab und leisteten bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers Erste Hilfe. (TT.com)

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