Rapid schied in Europa League aus, WAC steigt dank Sieg auf

Für Rapid Wien ist in der Gruppenphase der Europa League Endstation. Gebraucht hätte man einen 1:0-Sieg oder einen Sieg mit zwei Toren Abstand. Schlussendlich reichte es dank eines Last-Minute-Treffers nur zu einem 2:2. Der WAC hingegen schaffte gegen Feyenoord Rotterdam die Sensation.

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Magnus Eikrem feiert sein Tor, das für Rapid das Ausscheiden bedeutete.
© JAKUB SUKUP

Wien – Rapid hat den Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Fußball-Europa League verpasst. Die Hütteldorfer kamen am Donnerstag zu Hause im direkten Duell mit Molde FK nur zu einem 2:2 (1:1) und beendeten die Gruppe B auf Rang drei hinter Arsenal und Molde.

Magnus Wolff Eikrem schoss die Norweger mit einem Doppelpack (12., 46.) in die K.o.-Runde. Marcel Ritzmaier (43.) hatte Rapid mit seinem Treffer zum 1:1 (43.) hoffen lassen, doch der norwegische Spielmacher brachte die Gäste rund 20 Sekunden nach Wiederbeginn neuerlich in Führung. Der Ausgleich von Melih Ibrahimoglu (90.) kam für eine Wende zu spät.

Wolfsberger AC - Feyenoord Rotterdam 1:0

Der WAC hat am Donnerstagabend mit dem erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase der Fußball-Europa-League Geschichte geschrieben. Die Kärntner setzten sich im Heimduell mit Feyenoord Rotterdam mit 1:0 durch und holten sich dank einem Plus von fünf Punkten auf die Niederländer das zweite Sechzehntelfinal-Ticket in der Gruppe K neben dem Tabellenersten Dinamo Zagreb. Zum Matchwinner avancierte Dejan Joveljic (31.). Dem WAC hätte schon ein Remis für den Aufstieg genügt.

Die Truppe von Coach Ferdinand Feldhofer meisterte damit bei der zweiten Teilnahme an der EL-Gruppenphase erstmals diese Hürde. Vergangene Saison war man mit fünf Punkten trotz Teilerfolgen über Rang vier nicht hinausgekommen. Dieses Mal hatten die Kärntner am Ende doppelt so viele Zähler auf dem Konto, nach zwei Triumphen gegen die Niederländer (zuvor schon 4:1) und einem Erfolg (1:0) sowie Remis (1:1) gegen ZSKA Moskau. Nur gegen Zagreb gab es keinen Punkt und auch Torerfolg.

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Ludogorets Rasgrad - LASK 1:3

Der LASK hat sich am Donnerstag mit einem 3:1-(0:0)-Sieg bei Ludogorez Rasgrad aus der Gruppenphase der Fußball-Europa-League verabschiedet. Beide Teams hatten vor dem letzten Spiel keine Chance mehr auf den Aufstieg. Philipp Wiesinger (56.), Rene Renner (61./Elfer) und Mads Madsen (66.) trafen für die Linzer, die eine halbe Stunde in Überzahl agierten. Thomas Goiginger vergab beim Stand von 0:0 einen Elfmeter.

Schon am Sonntag wartet auf den Bundesliga-Tabellenführer mit dem Gastspiel beim ersten Verfolger Salzburg der große Schlager.

Die Ergebnisse gesammelt:


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