Doping-Verfahren gegen Mark S. vor Abschluss: Urteil am 15. Januar

Die Verteidiger hatten zugestimmt, auf persönliche Befragungen von noch neun ausstehenden Zeugen zu verzichten. Dadurch kann das Verfahren beschleunigt werden.

München – Im Doping-Prozess gegen den Mediziner Mark S. und vier Mitangeklagte soll am 15. Januar ein Urteil fallen. Das kündigte das Landgericht München am Freitag an. Zuvor hatten die Verteidiger zugestimmt, auf persönliche Befragungen von noch neun ausstehenden Zeugen - darunter sieben Sportlern - zu verzichten. Stattdessen sollten von jenen Zeugen frühere Aussagen verlesen werden. Dadurch kann das Verfahren beschleunigt werden; vor Weihnachten aber könne der Prozess anders als ursprünglich geplant nicht beendet werden.

„Das wäre der Masterplan, den ich in den Raum werfe“, sagte die Vorsitzende Richterin Marion Tischler, nachdem sich die Strafkammer am Mittwochnachmittag bereits mit den Anwälten der Angeklagten und Staatsanwalt Kai Gräber nicht-öffentlich beraten hatte.

Demnach soll die Beweisaufnahme mitsamt etlichen Verlesungen sowie den Befragungen von zwei Sachverständigen in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Am 8. Januar, also eine Woche vor der anvisierten Urteilsverkündung, sind die Schlussplädoyers geplant. (dpa)

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