Kika/Leiner will samstags viel länger und auch sonntags aufsperren

Nach dem Chef von Rewe Österreich, Marcel Haraszti, der eine radikale Liberalisierung der Arbeits-und Öffnungszeiten im Handel forderte, ruft nun Kika/Leiner-Chef Reinhold Gütebier im "Kurier" nach einer Samstagsöffnung bis 20 Uhr und nach fünf offenen Stunden am Sonntagnachmittag.

Kika/Leiner-Chef Reinhold Gütebier.
© APA/Fohringer

Wien, St. Pölten – Der Handel ruft immer lauter nach einer Liberalisierung der Öffnungszeiten. Nach dem Chef von Rewe Österreich, Marcel Haraszti, der erst heute im "Standard" eine radikale Liberalisierung der Arbeits-und Öffnungszeiten im Handel forderte, ohne den Sonntag anzugreifen, ruft nun Kika/Leiner-Chef Reinhold Gütebier im "Kurier" nach einer Samstagsöffnung bis 20 Uhr und zudem auch gleich nach fünf offenen Stunden am Sonntagnachmittag.

"Der Handel muss sich nach den Bedürfnissen der Verbraucher richten", sagt der Manager der Möbelhäuser, die im Besitz von Immo-Investor Rene Benko stehen gegenüber der Zeitung (Samstagsausgabe). "Möbelkauf ist Familiensache und sonntags hat die Familie Zeit."

Nach dem harten Mitarbeiterabbau der vergangenen Jahre will Kika/Leiner im kommenden Jahr auch 200 neue Mitarbeiter einstellen. Weitere Filialschließungen seien nicht geplant. (APA)

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