„Letztes Jahr hatte man vor manchen Spielen ein bisschen Bauchweh“

Die WSG Tirol tritt am Sonntag mit neuem Selbstbewusstsein bei Rekordmeister Rapid Wien an. Kapitän Ferdinand Oswald nennt im Vorfeld der Partie die Gründe dafür.

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WSG-Keeper Ferdinand Oswald in Aktion.
© GEPA pictures/ Harald Steiner

Von Tobias Waidhofer

Wattens – Selbst für einen Routinier gibt es noch Premieren. Erstmals spielt 
WSG-Kapitän Ferdinand Oswald am Sonntag (14.30 Uhr) in der modernsten Fußball-Arena Österreichs, dem Allianz Stadion von Rapid Wien. Im Vorjahr hatte der Schlussmann das Match beim Rekordmeister wegen einer Sperre verpasst.

„Ich bin froh, dass wir überhaupt in diesem Stadion spielen dürfen“, erinnert der 30-Jährige daran, dass sich die WSG Tirol ohne den Crash beim SV Mattersburg auf andere, weniger namhafte Gegner vorbereiten würde. Im Gespräch mit dem Bayern fällt deshalb nicht nur einmal das Wörtchen „Demut“. „Der sechste Platz ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir wissen, wie schnell es gehen kann. Wir müssen demütig bleiben.“

Das tut Oswald auch, wenn er auf die starken, persönlichen Leistungen in den vergangenen Wochen zurückblickt: „Die sollen andere beurteilen. Wichtig ist, wie es für die Mannschaft läuft.“ Und in diesem Zusammenhang spricht die Tabelle – egal was am Sonntag in Wien passiert, die WSG bleibt Sechster – eine klare Sprache. „Es ist ein anderes Gefühl in der Mannschaft, ein anderer Zusammenhalt. Es macht Spaß. Letztes Jahr hatte man, ehrlich gesagt, vor manchen Spielen ein bisschen Bauchweh, jetzt freut man sich auf jedes Match“, erklärt Oswald.

Bei Gegner Rapid ist indes nach dem Europa-League-Aus Feuer am Dach. Schon am Mittwoch könnte im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen Salzburg das nächste Aus folgen. „Sie haben einiges zu verlieren“, weiß Oswald. Ganz im Gegensatz zur WSG.

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