Gleitschneelawine in Matrei in Osttirol: Vier Häuser betroffen

Die Lawine hatte sich am Donnerstagabend auf einer Wiese in Auerfeld gelöst. Personen kamen keine zu Schaden.

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Bis zu vier Meter hoch wurden die Häuser an der Rückseite verschüttet.
© FF Matrei/LWK Matrei

Matrei i. O. – Glück im Unglück hatten am Donnerstag einige Bewohner in Auerfeld in Matrei in Osttirol. Gegen 18 Uhr hatte sich eine mächtige Gleitschneelawine auf einer Wiese unterhalb der Zedlacher Straße gelöst. Die Lawine war etwa 70 Meter breit und rund 60 Meter lang.

Das Wohnhaus wurde an der Rückseite bis zu vier Meter hoch verschüttet, die Gesamthöhe im Auslauf der Lawine betrug etwa acht Meter.
© FF Matrei/LWK Matrei

Von den Schneemassen wurden vier Häuser getroffen. Die Rückseiten der Gebäude wurden teils vier Meter hoch verschüttet. Die Bewohner wurden von der Lawinenkommission angewiesen, in der Nacht in den Häusern zu bleiben. Personen kamen keine zu Schaden. Die Gemeindestraße im dortigen Bereich ist derzeit gesperrt.

Im Einsatz standen zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Matrei, fünf Bauhofmitarbeiter und die Lawinenkommission. Das Schadensausmaß ist noch nicht bekannt. (TT.com)

Die Abbruchhöhen bis direkt auf die Grasnarbe betrugen bis zu 75 Zentimeter.
© FF Matrei/LWK Matrei

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