Dritter Lockdown: Heftige Debatte über mögliche Freizeitbeschränkungen

Die schwarz-grünen Landesregierungen aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg wollen, dass die Freizeitbetätigung im Freien - auch Skifahren, Tourengehen oder Rodeln - erlaubt sein sollen.

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Symbolfoto.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Vor der heutigen Videokonferenz der Bundesregierung mit den Landeshauptleuten über einen dritten harten Lockdown ab 26. Dezember kommt Widerstand aus den westlichen Bundesländern. Vor allem mögliche Freizeitbeschränkungen werden sehr kritisch gesehen.

Bereits Donnerstagabend gab es dazu innerhalb der Grünen Telefonkonferenzen mit Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler. Die schwarz-grünen Landesregierungen aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg wollen, dass die Freizeitbetätigung im Freien - auch Skifahren, Tourengehen oder Rodeln - erlaubt sein sollen. Knackpunkt dabei ist die für 24. Dezember vorgesehene Öffnung der Skigebiete.

Aufgrund der jüngsten Verordnungen ist die Stimmung in der Seilbahnbranche ohnehin angespannt, dennoch will die Mehrheit ihre Skigebiete öffnen. Aber nicht für drei Tage. Heute finden den ganzen Tag über Krisensitzungen statt, ab 15 Uhr die Videokonferenz der Landeschefs mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. (TT)

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