Serienkellereinbrecher in Wien-Leopoldstadt geschnappt

Nachdem mehrere Kellerabteile einer Wohnhausanlage aufgebrochen wurden, konnte der Täter auf frischer Tat ertappt werden. Ein Augenzeuge erkannte den Täter am eigenen Koffer.

Symbolbild.
© HERBERT NEUBAUER

Wien – Die Rauchpause eines Zeugen im Hof einer Wohnhausanlage in Wien-Leopoldstadt ist einem mutmaßlichen Serieneinbrecher am Vormittag des Heiligen Abend zum Verhängnis geworden. Der Bewohner sah gegen 10.00 Uhr einen Fremden das Haus in der Wohlmutstraße mit einem Koffer verlassen, der dem Zeugen gehörte und offenbar aus dessen Kellerabteil gestohlen worden war. Er ging dem zunächst Unbekannten nach und verständigte die Polizei.

Die Beamten stoppten den Verdächtigen in einer U-Bahnstation in der Nähe. In dem Koffer hatte der 24-jährige slowakische Staatsbürger Werkzeug und acht Flaschen originalverpackter Spirituosen deponiert. Den Koffer hatte er offenbar für den Abtransport des restlichen Diebesguts mitgehen lassen. Der Mann hatte in dem Haus zwölf Kellerabteile aufgebrochen. Er leugnete die Taten. Neben der Einbrüche wurden ihm auch Verstöße gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz zur Last gelegt, weil er in der U-Bahnstation keinen Mund-Nasen-Schutz trug. (APA)

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