Opferzahl der Lawinenunglücke im Iran auf zwölf gestiegen

Bergsteiger wurden am Donnerstag in den Höhen des Elburs-Gebirges von einem Schneesturm überrascht. Fast 100 von ihnen wurden unter zwei Lawinen verschüttet.

Fernsehbilder zeigen die Bergungsaktion im Elburs-Gebirge.
© AFP/HO/IRIB

Teheran – Die Opferzahl der Lawinenunglücke im Iran ist von zehn auf zwölf gestiegen. Das gab das Institut für Rechtsmedizin in Teheran am Montag im Staatssender IRIB bekannt. Zugleich meldete die Hilfsorganisation Roter Halbmond, dass die Rettungsarbeiten beendet worden seien. Dem Bericht zufolge ist unklar, ob noch weitere Leichen unter den Lawinenmassen begraben sind.

Laut Medienberichten wurden iranische Bergsteiger am Donnerstag in den Höhen des Elburs-Gebirges nördlich der Hauptstadt Teheran von einem zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich schweren Schneesturm überrascht. Dieser führte zu zwei Lawinenabgängen, unter denen fast 100 Bergsteiger begraben wurden. 80 von ihnen konnten laut Rotem Halbmond gerettet werden. (APA/dpa)

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