Innsbruck einzige Landeshauptstadt mit Sieben-Tages-Inzidenz unter 100
Bürgermeister Georg Willi ist zuversichtlich, dass die aktuellen Maßnahmen des Lockdowns wirken. Zusammen mit Impfungen und dem nächsten Massentest würde der Trend in die richtige Richtung gehen, meint er.
Innsbruck – Die Entwicklung der Covid19-Infektionszahlen bietet in Innsbruck erstmals seit langer Zeit Anlass für positive Nachrichten: Mit Stand Montag, 28. Dezember, 8.30 Uhr, sind 165 aktive positive Fälle gemeldet, pro 100.000 Einwohner beträgt die Zahl der Infektionen 125. Die Sieben-Tages-Inzidenz, sprich die Zahl der neu gemeldeten Fälle in den vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner, beträgt 78. Innsbruck ist damit die erste Landeshauptstadt, in der die Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 liegt.
„Die harten Maßnahmen sind für jede und jeden eine Herausforderung, aber sie zeigen jetzt Wirkung. Der Trend ist erfreulich und geht in die richtige Richtung", freut sich Bürgermeister Georg Willi. Er rechnet damit, dass die Lockerungen über die Feiertage einen kurzfristigen Anstieg der Zahlen bringen werden, geht aber gleichzeitig davon aus, dass sich die Ansteckungen weiter minimieren werden.
Maßnahmen weiterhin einhalten
Die Impfungen sieht Willi ebenso wie die geplanten Massentests am Ende des dritten Lockdowns als Chance, dass es zu keinem weiteren Lockdown mehr kommen wird. Nun gelte es aber, die Maßnahmen wie das konsequente Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, den vorgeschriebenen Mindestabstand bzw. die geltenden Ausgangsbeschränkungen und die Reduktion der sozialen Kontakte, speziell auch bei den erlaubten sportlichen Betätigungen, einzuhalten. „Ich appelliere an alle Innsbrucker, weiterhin durchzuhalten. Wir haben ein großes Stück des gemeinsamen Weges zur Bekämpfung der Pandemie bereits geschafft", so Willi. (TT.com)