Fünfte Niederlage in Serie: Innsbrucker Haien fehlen zu viele PS

Die Arbeitsmoral stimmte, am Ende gingen die Innsbrucker Haie aber trotz einem Traumtor von Sam Herr (r.) gegen Dornbirn leer aus.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach vier Niederlagen in Serie (Salzburg, Bozen, Dornbirn, Bratislava) waren die stark ersatzgeschwächten Haie – neben den Topscorern Braden Christoffer und Colton Saucerman fehlte u.a. auch Christof Kromp – am Freitag gegen Dornbirn auf die Kurskorrektur heiß.

Und bereits nach 20 Sekunden klopfte Kevin Tansey am Neujahrstag an der 1:0-Führung an, die Christian Jennes nach einem Bär-Schuss folgerichtig gelang (7.). Nur 24 Sekunden später glichen die Bulldogs aber aus, keine 90 Sekunden später stand’s 1:2. Weil Captain Sam Herr im ersten Powerplay aber ein echtes Traumtor gelang, ging es mit 2:2-Gleichstand in die erste Drittelpause.

Die Innsbrucker machten insbesondere mit der Linie Girard-Herr-Jennes im zweiten Abschnitt viel Betrieb, die ganz großen Gelegenheiten blieben aber vorerst aus. Ein Bild, das sich nach 30 Minuten ändern sollte: Denn ab diesem Zeitpunkt rettete HCI-Keeper Rene Swette gegen die Gäste (Schwinger, Woger, Yogan..) mehrmals in extremis, sein Gegenüber Thomas Hönecckl zeichnete sich bei Topchancen von Jennes und Max Gerlach (jeweils 39.) im Westderby ebenso aus.

Die Haie klopften im Schlussdrittel durch Gerlach und Mader gleich wieder an, Höneckl war aber nicht zu bezwingen. Auf der anderen Seite hatten die Hausherren bei einem Stangenschuss der Gäste richtig viel Glück. Das berühmte Momentum liegt momentan hinter dem Arlberg: Denn mit dem Führungstreffer durch Nikita Jepalovs (2:3/54.) gerieten die Haie wieder unter Zugzwang, Tansey ließ die Großchance zum 3:3 (55.) aber aus. Stattdessen traf Ex-Hai Andrew Yogan in der Schlussminute zum 2:4 noch ins leere HCI-Gehäuse und machte Innsbrucks fünfte Niederlage am Stück perfekt. Dornbirn marschierte in den letzten elf Partien mit acht Siegen nach vorne. Am Sonntag (17.30 Uhr) kommt Salzburg in die Tiwag-Arena.

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