Anschlag in Wien: Auch DNA von zwei Frauen auf den Tatwaffen

Die noch am Tatort erstellten Aufnahmen zeigten ein Sturmgewehr "Zastava M70", das in Serbien hergestellt wird und auf der Technik des Kalaschnikow-Sturmgewehrs (AK-47 und AKM) basiert.
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Wien – Auf den von Kujtim Fejzulai beim Wiener Anschlag am 2. November verwendeten Waffen finden sich nicht nur seine DNA-Spuren und die zweier mittlerweile in U-Haft genommener Männer. Laut dem forensischen Gutachten hatten sie noch mindestens vier weitere Personen im Händen – darunter auch zwei Frauen, berichtet die Kronen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe) unter Hinweis auf das forensische Gutachten.

Wer das ist, steht laut der Zeitung bisher noch nicht fest. Bereits zugeordnet wurden die genetischen Abdrücke dreier Personen auf der Kalaschnikow, der Faustfeuerwaffe, der Machete und der Sprengstoffgürtel-Attrappe. Neben jener des von der Polizei erschossenen Täters wurden auch die eines 26-jährigen Österreichers mit afghanischen Wurzeln, der Teil eines "Terror-Clans" sein soll, und die eines amtsbekannten Tschetschenen gefunden. Die beiden Männer wurden kurz vor Weihnachten in U-Haft genommen. (APA)


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