Arbeitslosigkeit in Eurozone ging im November auf 8,3 Prozent zurück

Der frühere Spitzenreiter Österreich befindet sich mit 5,2 Prozent im vorderen Mittelfeld. Insgesamt gab es im November im Euroraum 13,6 Millionen Arbeitslose.

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Luxemburg, Wien – Die Lage am Arbeitsmarkt der Eurozone hat sich im November 2020 im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sei im Vergleich zum Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit. Im November 2019 waren es noch 7,4 Prozent. In der Europäischen Union insgesamt lag die Quote bei 7,5 Prozent – um 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat, um 1,1 Prozent Punkte mehr als Vorjahresmonat.

Im November 2020 waren in der EU 15,933 Millionen Männer und Frauen arbeitslos, davon 13,609 Mio. im Euroraum. Gegenüber Oktober 2020, sank die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 222.000 und im Euroraum um 172.000. Gegenüber November 2019, stieg die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 1,795 Mio. und im Euroraum um 1,425 Mio.

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Die geringste Arbeitslosenquote in der EU verzeichnete nach internationaler Erhebungsmethode Tschechien mit 2,9 Prozent, die höchste Spanien mit 16,4 Prozent. Österreich – einst EU-Spitzenreiter – lag mit 5,2 Prozent im vorderen Mittelfeld. Für Estland, Griechenland und Ungarn waren keine Daten verfügbar.

Die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt bleiben angesichts des heftigen Einbruchs der Konjunktur bisher im Rahmen. Hier spielt auch das in vielen Ländern verwendete Instrument der Kurzarbeit eine Rolle. Allerdings hat sich seit November die Coronakrise wieder verschärft und es wurden erneut Beschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. (APA)


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