Vogelgrippe in Frankreichs Südwesten: Hunderttausende Enten gekeult

Das in Frankreich nachgewiesene Vogelgrippevirus H5N8 gilt als ungefährlich für Menschen, allerdings mussten Hunderttausende Enten getötet werden, weitere sollen folgen. Die hochgradige Ansteckungsgefahr soll diese Schritte erfordern.

Symbolbild.
© HELMUT FOHRINGER

Paris – Wegen eines Vogelgrippe-Ausbruchs in Südwestfrankreich sind Hunderttausende Enten getötet worden. Frankreichs Landwirtschaftsminister Julien Denormandie sprach am Freitag im lokalen Radiosender France Bleu Gascogne von etwa 400.000 Enten, die seit dem 20. Dezember im Département Landes getötet wurden. Hunderttausende weitere würden folgen. Es sei notwendig, schnell zu handeln. Der Virus sei hochgradig ansteckend.

Insgesamt gibt es laut Ministerium in 119 Betrieben in Landes Infektionen. Das Departement ist bekannt für die Zucht von Wasservögeln für die Herstellung der in Frankreich beliebten Stopfleber (Foie Gras). Auch in einigen anderen Départements ist es zu Ausbrüchen gekommen.

Ab der kommenden Woche sollen Halter der betroffenen Betriebe Entschädigungszahlungen erhalten, sagte Denormandie. Das in Frankreich nachgewiesene Vogelgrippevirus H5N8 gilt als ungefährlich für den Menschen. (APA)


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