St. Antons OK-Chef Mall: „Wir spielen wieder eine Rolle im Rennsport“

Nach den Absagen von 2016 und 2019 war St. Anton wieder Schauplatz von zwei Weltcuprennen. OK-Chef Peter Mall verspricht weitere.

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OK-Chef Peter Mall freut sich über ein gelungenes Weltcup-Wochenende in St. Anton.
© Dalia Föger

Nach acht Jahren gab es wieder Ski-Weltcuprennen in St. Anton. Welche Bilanz ziehen Sie trotz der Corona-Einschränkungen?

Peter Mall: Es war eine großartige Veranstaltung – auch wenn uns die Zuschauer natürlich fehlten. Die Vorbereitungsarbeiten haben gefruchtet und endlich hatte der Herrgott wettertechnisch auch ein Einsehen mit uns. Es war wirklich spektakulär, St. Anton hat sich gut präsentiert.

Hat der Weltcup den Wintertourismus etwas retten können?

Mall: Wir haben zumindest ein tolles Signal ausgesendet. Man sieht, man kann Sport im Freien betreiben, und ich glaube, die Sehnsucht nach Sport im Freien ist groß. Wir haben bewiesen, es ist machbar.

Ist der nächste Weltcuptermin fixiert?

Mall: Ja, am 14. und 15. Jänner 2023 tragen wir eine Abfahrt und eine Kombination aus. Dazu kommt auch die Junioren-WM in zwei Jahren. Nächstes Jahr werden wir Europacuprennen haben. St. Anton ist im Rennsport zurück. Wir werden das auch zelebrieren und uns auch engagieren. Ich bin überzeugt, dass St. Anton in Zukunft wieder eine große Rolle im Weltcup spielen wird.

Das Gespräch zeichnete Sabine Hochschwarzer auf


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