Mindestens fünf Promille: Messgerät kam bei 42-Jährigem in Bayern an seine Grenzen

Die Frau des Mannes hatte die Polizei gerufen, weil er sie bedrohte. Beim Eintreffen der Beamten wollte er sich prügeln und kam dann in ein Krankenhaus, aus dem er wenig später flüchtete. Als er gefunden wurde, hatte er schon wieder reichlich Alkohol getankt.

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(Symbolbild)
© BARBARA GINDL

Oberkotzau – Beim Alkoholtest eines 42 Jahre alten Mannes im oberfränkischen Landkreis Hof war der Wert so hoch, dass das Messgerät diesen erst gar nicht mehr anzeigen konnte. Das Testgerät signalisierte das Erreichen der Messbereichsgrenze, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dies entspreche dem „unglaublichen Wert" von mindestens fünf Promille.

Die 56 Jahre alte Lebensgefährtin des Mannes hatte die Polizei zu Hilfe gerufen, nachdem er sie bedroht sowie beleidigt habe. Beim Eintreffen der Beamten am Mittwoch in der Wohnung in Oberkotzau lag der Mann auf der Couch, trank Wein und rauchte.

Polizisten attackiert, dann aus Krankenhaus geflohen

Als ihm die Polizisten das Rauchen untersagten, ging er auf einen Beamten zu und holte zum Schlag aus. Beide Polizisten wehrten den Angriff ab, legten den Mann am Boden ab und fesselten ihn.

Der 42-Jährige kam in ein Krankenhaus. Von dort floh er nach der Blutentnahme. Im Rahmen der Fahndung fanden ihn Beamte am Bahnhof Oberkotzau und brachten ihn zurück ins Krankenhaus. Er hatte sich den Angaben nach inzwischen wieder mit zwei Tetrapaks Rotwein versorgt.

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Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. (dpa)


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