Versuchter Telefonbetrug in Innsbruck: Unfall von Tochter vorgegaukelt

Eine Unbekannte rief eine 49-Jährige an, gab sich als Polizistin aus und behauptete, dass die Tochter der Angerufenen einen Verkehrsunfall hatte. Eine Inhaftierung könne nur durch eine Zahlung verhindert werden, behauptete die Unbekannte.

Symbolfoto.
© Julian Stratenschulte

Innsbruck – Mit einer besonders dreisten Masche versuchte eine Telefon-Betrügerin am Donnerstag, eine 49-Jährige um Zehntausende Euro zu erleichtern. Die Unbekannte rief die Österreicherin an, gab sich als Polizistin aus und behauptete, dass die Tochter der 49-Jährigen einen Verkehrsunfall hatte. Die Versicherung sei abgelaufen und der entstandene Personen- und Sachschaden massiv, behauptete die Anruferin.

Nur durch eine Überweisung von mehreren Zehntausend Euro könnte eine Inhaftierung der Tochter verhindert werden. Zur Steigerung der Dramatik war im Hintergrund ein weinendes Mädchen zu hören. Die 49-Jährige wurde misstrauisch. Als die Anruferin das bemerkte, legte sie auf und es blieb beim Betrugsversuch. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei. (TT.com)


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