Flugzeugabsturz in Indonesien: Ermittler werten Flugschreiber aus

Von den gespeicherten Informationen über die Höhe, Geschwindigkeit und Richtung des Fluges erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Ursache des Absturzes.

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Die Suche nach dem Stimmenrekorder mit den aufgezeichneten Cockpit-Gesprächen dauert an.
© AFP/Sanjaya

Jakarta – Knapp eine Woche nach dem Absturz einer Passagiermaschine in Indonesien haben die Ermittler mit der Auswertung des Flugdatenschreibers begonnen. Die Blackbox sei in einem guten Zustand, erklärte am Freitag der Chef der indonesischen Verkehrssicherheitsbehörde, Soerjanto Tjahjono. „Wir beginnen nun mit der Untersuchung der Daten."

Von den gespeicherten Informationen über die Höhe, Geschwindigkeit und Richtung des Fluges erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Ursache des Absturzes. Teile des Wracks der Boeing sowie Signale der beiden Blackboxen waren am Sonntag im Meer geortet worden. Der Flugdatenschreiber wurde am Dienstag geborgen, die Suche nach dem Stimmenrekorder mit den aufgezeichneten Cockpit-Gesprächen dauert an.

Die Boeing 737-500 war am Samstag mit 62 Menschen an Bord kurz nach dem Start vor der Küste der indonesischen Hauptstadt Jakarta abgestürzt. Der Flug von Jakarta nach Pontianak auf der Insel Borneo war halb ausgebucht, unter den 50 Passagieren befanden sich auch zehn Kinder.

Luftfahrtexperten zufolge zeigen die Daten von Websites zur Flugverfolgung, dass die Boeing stark von ihrem Kurs abwich, bevor sie in einen steilen Sturzflug ging. Die Unglücksmaschine war 26 Jahre alt und zuvor Teil der Flugzeugflotte von Continental Airlines und United Airlines in den USA. (APA/AFP)

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