Italienische Festspiele in Crans Montana, Enttäuschung für ÖSV-Damen

Sofia Goggia fuhr in Crans Montana ihren vierten Abfahrtssieg in Serie ein. Insgesamt drei Italienerinnen landeten in den Top vier. Österreichs Ski-Damen fuhren erneut hinterher, verpassten am Samstag sogar die Top Ten.

Die derzeit schnellste Dame im Ski-Weltcup: die Italienerin Sofia Goggia.
© FABRICE COFFRINI

Crans Montana – Sofia Goggia gewann im Weltcup die vierte Abfahrt nacheinander. Die 28-jährige Italienerin setzte sich am Samstag auch in der zweiten Abfahrt von Crans-Montana durch. 0,27 Sekunden lag sie im Ziel vor der Schweizerin Lara Gut-Behrami, Dritte war mit Elena Curtoni (+0,60) eine weitere Italienerin. Enttäuschend verlief das Rennen für die Österreicherinnen. Die Tirolerin Ricarda Haaser (+1,43) war als ÖSV-Beste Zwölfte.

Für Goggia war es der elfte Weltcup-Sieg insgesamt. Vier Abfahrtssiege in einer Saison waren zuletzt Rekordhalterin Lindsey Vonn in der Saison 2017/2018 gelungen, auch die US-Amerikanerin schaffte das direkt in Serie. Im starken italienischen Team zeigte knapp zwei Wochen vor Beginn der Heim-WM in Cortina d'Ampezzo auch Laura Pirovano (0,82) als Vierte auf.

Für die ÖSV-Damen lief es nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nina Ortlieb am Mittwoch nicht wie gewünscht. Tamara Tippler (+1,64), Mirjam Puchner (+1,65) waren 17. bzw. 18. Die Oberperferin Stephanie Venier (+2,79), die nach einem Sturz am Vortag trotz Verletzungen und Nackenschmerzen antrat, und Ramona Siebenhofer (+4,05) hatten keine Chance und verpassten die Top 30.

Spektakulärer Sturz endete für Ledecka glimpflich

Die Tschechin Ester Ledecka stürzte am Samstag in einen Fangzaun, stand aber schon kurz darauf wieder auf und gab ein Zeichen, dass sie wohl nicht gravierend verletzt sein dürfte. Sie fuhr selbstständig ins Ziel.

Am Sonntag (11.30 Uhr/live TT.com-Ticker) findet in Crans-Montana noch ein Super-G statt. (APA)

Abfahrt der Damen in Crans Montana – Endstand:


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