WSG-Sechser Celic: „Mit dem Wechsel hab’ ich alles richtig gemacht“

Für WSG-Mittelfeldspieler Nemanja Celic wird das Match 
beim LASK am Sonntag (17.00 Uhr/live TT.com-Ticker) ein Rendezvous mit der Vergangenheit.

Nemanja Celic räumt im WSG-Mittelfeld verlässlich ab und hat zudem das Auge für den Mitspieler.
© GEPA pictures/ Walter Luger

Wattens – Natürlich war die Stimmung im WSG-Lager nach dem Tod von Gernot Langes gedämpft. Auf dem Rasen muss sich die Welt mit dem nahenden Bundesliga-Start morgen (17 Uhr, live TT.com-Ticker) gegen den LASK aber weiterdrehen.

Ein WSG-Fixstarter freute sich gestern besonders auf das Match: Im Herbst hat Sechser Nemanja Celic nur ein einziges Spiel – das Heim-1:1 gegen Hartberg – verpasst. Und morgen gastiert der 21-Jährige erstmals beim Ex-Club. Dem LASK soll dabei vor Augen geführt werden, welchen Spieler sie da im Sommer verkauft haben. Einer, der stellvertretend für die neue WSG steht und im Herbst auch das langersehnte Debüt im U21-Nationalteam feiern durfte. „Der LASK und ich sind im Guten auseinandergegangen, ich freue mich sehr auf das Treffen mit den alten Kollegen“, erzählt Celic, der auch privat Kontakt zu Akteuren wie beispielsweise Marko Raguz, Husein Balic oder Ex-WSG-Spieler Lukas Grgic hält.

Mit dem Wechsel nach Tirol habe er jedenfalls „alles richtig gemacht.“ Keine Sekunde hätte er gezögert, als das Angebot im Sommer ins Haus schneite. Besonders beeindruckt hat ihn dabei die Ansage von Trainer Thomas Silberberger, er sei der Wunsch-Spieler im zentralen Mittelfeld. „Dabei hatte ich bei den OÖ Juniors oft in der Dreierkette gespielt, da dachte ich mir: Der Trainer muss etwas in mir sehen.“ Aus der Mittelfeldzentrale des Tabellen-Fünften ist der 21-Jährige gemeinsam mit seinem routinierten Partner Thanos Petsos nicht mehr wegzudenken: „Thanos ist sehr wichtig für mich. Wir verstehen uns auch privat gut, außerdem beruhigt er mich nach Fehlern“, lobt Celic seinen Nebenmann. Dass ihm gegen Ende der Herbstsaison bei den Siegen gegen den WAC und Rapid jeweils ein Assist („Ich lege lieber Tore auf, als welche zu schießen, weil sich dann zwei Leute freuen“) gelang, soll nur der Anfang gewesen sein.

Gespielt wird morgen übrigens in der Paschinger Raiffeisen Arena – und die kennt Celic schon aus Jugendtagen. Es ist für ihn ein Rendezvous mit der Vergangenheit.


Kommentieren


Schlagworte