Achte Gams für Mayer: "Schlechte Sicht, eisig, harter Fight - ich bin sehr stolz"

Nachgefragt beim Kärntner Matthias Mayer (30), der am Sonntag als Abfahrts-Dritter zum achten Mal in seiner Karriere einen Stockerlplatz bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel erreichte.

Stolz auf seine achte Gams: Matthias Mayer.
© HELMUT FOHRINGER

Wie schwierig war es heute bei den im Vergleich zu Freitag geänderten Pistenverhältnissen und schwierigen Lichtbedingungen?

Mayer: Schon zäh, speziell im Flachen habe ich gemerkt, wie ich immer wieder Schläge bekommen habe. Das war nicht ganz optimal. Aber mit diesem dritten Platz bin ich sehr zufrieden, es bedeutet mir sehr viel, es ist mein achtes Podest in Kitzbühel. Es ist Kitzbühel, das härteste Rennen des Jahres. Es war schlechte Sicht, eisig, ein harter Fight. Ich bin sehr stolz. Gratulation an Beat.

Beat Feuz hat sich mit den Siegen am Freitag und heute das Abfahrts-Double geschnappt und Ihnen auch das Rote Trikot des Disziplinführenden wieder abgenommen.

Mayer: Er hat mich zuaweschmecken lassen und jetzt nimmt er es mir wieder weg. Jetzt muss ich schauen, dass ich es wieder zurückbekomme. Ich habe mir vorgenommen, zweimal Gas zu geben, das ist mir gut aufgegangen. Zweimal war Beat ein bisserl schneller, aber in Reichweite. Er ist top gefahren, natürlich hätte ich ihn gerne einmal geschnappt. In den nächsten Rennen muss ich schauen, dass ich herankomme.

jobs.tt.com: Suchen und gefunden werden

Laden Sie Ihren Lebenslauf auf jobs.tt.com hoch und werden Sie von Top-Arbeitgebern aus Tirol gefunden.

🔗>>> Feuz mit Abfahrts-Double auf der Streif, Mayer rast auf Platz drei

Haben Sie sich geärgert, dass Sie keine vordere Nummer genommen haben?

Mayer: Nein, denn so wie die Verhältnisse heute waren, kann du nicht wissen, wie die Wolke gerade zieht. Das kann sich von einer Minute auf die andere ändern, da kannst Fett'n haben oder Pech.

Der Altersschnitt der Top drei ist fast 35 Jahre, zählt hier runter die Routine mehr?

Mayer: Die Routine hat hier schon einen großen Vorteil, wenn man einfach schon öfters gefahren ist und die Strecke besser kennt.

Die Kitzbühel-Woche ist lang, Montag folgt noch der Super-G. Es gelingt Ihnen scheinbar sehr gut, den Fokus auf das Wesentliche zu behalten.

Mayer: Ja, sehr gut. Mit taugt das Skifahren wirklich sehr, die Abstimmung passt gut, ich habe ein gutes Gefühl, wir haben ein gutes Trainerteam, eine gute Zusammenarbeit. Das ist immer sehr wichtig. Den Super-G hier runter bin ich immer schon sehr gut gefahren.

Aufgezeichnet im Zielraum und bei der Pressekonferenz von Birgit Egarter/APA aus Kitzbühel


Kommentieren


Schlagworte