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Investitionen und digitale Bauverfahren wichtiger denn je

Tiroler Gemeinden sind ein wichtiger Motor für die Bauwirtschaft. Um geplante Investitionen rasch in die Tat umzusetzen, fordert die Tiroler Landesinnung den Einsatz digitaler und damit beschleunigter Verfahren.

Digitale Bauverfahren können zu einer erheblichen Optimierung der bisherigen Prozesse führen.
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Investitionen ermöglichen Wachstum und Wohlstand. Deshalb ist es gerade jetzt wichtiger denn je, sinnvolle Projekte umzusetzen und damit die geschwächte Wirtschaft wieder auf die Beine zu stellen. Angesichts massiv gestiegener Arbeitslosenzahlen und einem signifikanten Wirtschaftseinbruch im Zuge der Coronakrise hat das Land Tirol weitere frische Gelder für die Gemeinden zur Verfügung gestellt. Geplante Investitionen in die Infrastruktur und in die Errichtung öffentlicher Gebäude sollten laut Anton Rieder nicht aufgeschoben werden. Der Landesinnungsmeister appelliert an die Gemeinden, jetzt Geld in die Hand zu nehmen: „Die heimische Bauwirtschaft ist ein wichtiger Konjunktur- und Beschäftigungsmotor im Land. Es hängt viel am Bau – nicht nur die Baufirmen, sondern auch zahlreiche vor- und nachgelagerte Branchen leisten bei guter Auftragslage einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit.“ Dass die finanzielle Spritze im Vorjahr zu wenig zum Einsatz gekommen ist, wurde bei einer von der Landesinnung Bau initiierten Umfrage, an der knapp 200 UnternehmerInnen sich zu Wort gemeldet haben, deutlich. Mehr als ein Drittel der Befragten waren der Meinung, dass die zur Verfügung gestellten Gelder nicht ausreichend für Projekte eingesetzt worden sind.

Um die Wirtschaft im neuen Jahr auch in Zeiten von Corona anzukurbeln, sind Investitionen der Tiroler Gemeinden wichtiger denn je.
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Digitale Bauverfahren

Die Umfrage hat zudem ergeben, dass der Großteil der Befragten die behördlichen Abwicklungen als langwierig, bürokratisch und projektverzögernd empfindet. 65 Prozent der UnternehmerInnen würden sich beschleunigte und vereinfachte Behördenverfahren wünschen. Um in diesem Bereich eine Verbesserung zu erzielen, leistet die Landesinnung Bau seit dem Auftreten des Virus eine beharrliche Überzeugungsarbeit. „Wir haben die Verantwortlichen regelmäßig um Auskunft gebeten, wann mit Verfahren zu rechnen ist und Sammellisten periodisch an Aufsichtsbehörden übergeben“, so Anton Rieder, der gerade jetzt den verstärkten Einsatz digitaler Möglichkeiten vorantreiben möchte. Digitale Verfahren können zu einer erheblichen Optimierung des Systems führen. Es gehe laut dem Landesinnungsmeister keinesfalls darum, auf Vorschriften zu verzichten, sondern verlässliche, valide, transparente und digitale Bauverfahren zu ermöglichen. Verzögerungen in diesem Bereich würden die Baubranche unnötig bremsen, die gerade in diesen Zeiten ein wichtiger Motor für die Tiroler Wirtschaft sei. „Obwohl einige Behörden die Chance bereits erkannt haben und ihre Prozesse digitalisieren, gibt es in diesem Bereich noch großen Nachholbedarf“, beschreibt Anton Rieder die aktuelle Situation in Tirol.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 05 90 90 5 1277 oder per Mail unter baugewerbe@wktirol.at.


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