Großeinsatz in Oberndorf: Teile von Bürogebäude in Vollbrand

Ein Teil des obersten Stockwerks stand in der Nacht in Vollbrand. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten auch Donnerstagfrüh noch letzte Glutnester löschen. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Oberndorf, Kitzbühel und St. Johann.
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Von Thomas Hörmann

Oberndorf – Ein Brand in einem Bürogebäude löste in der Nacht zum Donnerstag einen Großeinsatz in Oberndorf aus. Für die etwa 100 Feuerwehrmänner durchaus eine Herausforderung – „das dreistöckige Gebäude besteht aus Holz“, schildert Einsatzleiter Paul Landmann.

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Es war gegen 2.45 Uhr, als bei der Freiwilligen Feuerwehr von Oberndorf der Alarm einging. „Als wir beim Arche Neo genannten Gebäude eingetroffen sind, stand der südliche Bereich des dritten Stocks bereits in Vollbrand“, erzählt der Kommandant. Spätestens jetzt war klar, dass die Oberndorfer Feuerwehrmänner Verstärkung benötigen: „Wir haben nämlich keine Drehleiter, um den Brand in großer Höhe wirkungsvoll bekämpfen zu können.“ Die Kollegen aus Kitzbühel und St. Johann konnten mit der passenden Ausrüstung aushelfen. „Insgesamt standen dann 111 Mann mit 16 Fahrzeugen im Einsatz“, so Landmann weiter: „Die Oberndorfer übernahmen die Löscharbeiten im Gebäude, die Kitzbüheler und St. Johanner bekämpften das Feuer von außen.“ Der Einsatz endete erst am Vormittag, „gegen neun Uhr konnten wir abrücken“. Zu schaffen machten den Feuerwehrmännern vor allem die zahlreichen Glutnester im Holzgebäude. Die Arche Neo, in der zahlreiche Firmen untergebracht sind, wurde schwer beschädigt. „Im oberen Bereich durch das Feuer, im unteren Bereich durch das Löschwasser und den Rauch“, berichtet der Kommandant.

Brand in Firmengebäude

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Die Ursache für den Ausbruch des Feuers war zunächst unklar, die Brandermittler der Polizei begannen noch am Vormittag mit den Untersuchungen.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit den Handwerksarbeiten, die am Mittwoch im dritten Stock des Gebäudes durchgeführt wurden.

Die Schäden dürften enorm sein.
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