Google muss wegen Benachteiligung 3,8 Millionen Dollar zahlen

Ermittler des US-Arbeitsministeriums stellten fest, dass Frauen unterbezahlt und wie asiatische Bewerber bei Stellenausschreibungen benachteiligt wurden.

Google soll von 2014 bis 2017 bei seiner Software-Engineering-Gruppe zeitweise 2.783 Frauen unterbezahlt haben.
© CHRISTIAN BEUTLER

Mountain View – Der US-Internet-Riese Google muss nach einem Vergleich wegen Unterbezahlung und Benachteiligungen von Frauen und Asiaten 3,8 Mio. Dollar (3,14 Mio. Euro) zahlen. Ermittler des US-Arbeitsministeriums hatten festgestellt, dass Google von 2014 bis 2017 bei seiner Software-Engineering-Gruppe zeitweise 2.783 Frauen unterbezahlt hatte. Zudem seien Frauen und asiatische Bewerber im Geschäftsjahr 2017 bei Stellenausschreibungen in San Francisco und Kirkland benachteiligt worden.

Der Vergleich umfasst eine Rückvergütung von 2,6 Millionen Dollar (2,15 Mio. Euro) an rund 5.500 Mitarbeiter und Bewerber und fordert eine Überprüfung der Einstellungs- und Gehaltspraktiken bei Google. Das Unternehmen teilte mit, es sei froh, die Angelegenheit geklärt zu haben. (APA/Reuters)

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