Analyse: Im Wipptal nachgewiesener Wolf auch in Kappl und Zams unterwegs

Bei einem toten Reh und einer Losung, die im Tiroler Oberland gefunden wurden, hat sich der Wolfsverdacht bestätigt. Zudem handelt es sich um das gleiche Tier, das im Sommer im Wipptal sein Unwesen trieb.

(Symbolbild)
© dpa

Kappl, Zams, Söll – Wie das Land am Donnerstag berichtet, geht der Riss eines Rehs in Zams um Weihnachten auf das Konto des Wolfs, der im Sommer mehrfach bei gerissenen Schafen in den Wipptaler Gemeinden Navis und Ellbögen nachgewiesen wurde. Eine Kotprobe von einer Losung, die zur gleichen Zeit im Gemeindegebiet von Kappl gefunden wurde, stammt ebenfalls vom gleichen männlichen Tier aus der italienischen Population.

Das ergaben die Analysen und die Genotypisierung, also die Bestimmung des Individuums, die am Forschungsinstitut für Wildtierkunde an der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführt wurden.

Bei einem Rotwildkadaver, der Ende Jänner im Gemeindegebiet von Söll gefunden wurde, konnte man bei der genetischen Untersuchung hingegen keinen großen Beutegreifer, aber einen Fuchs nachweisen. (TT.com)

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