Erster Fall von Geflügelpest seit 2017 in Österreich bestätigt

Der bei einem Schwan in Klosterneuburg festgestellte Stamm (H5N8) sei für den Menschen nicht gefährlich und werde auch nicht über Lebensmittel übertragen.

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Der Erreger wurde bei einem Schwan festgestellt. (Symbolfoto)
© ROLAND SCHLAGER

Wien – In Österreich ist jetzt der erste Fall von Geflügelpest bestätigt worden. Ein Referenzlabor der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) fand den Vogelgrippevirus am Donnerstag bei einem in Klosterneuburg entdeckten toten Schwan. Es handelt sich um den ersten Nachweis der hoch pathogenen aviären Influenza in Österreich seit dem Jahr 2017, teilten das Gesundheits-und das Landwirtschaftsministerium in einer Aussendung mit.

Der derzeit festgestellte Stamm (H5N8) sei für den Menschen nicht gefährlich und werde auch nicht über Lebensmittel übertragen, so die Ressorts. „Wir ersuchen die heimischen Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter deshalb verstärkt um Berücksichtigung bzw. Erhöhung der einzelnen Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen“, hieß es in der Aussendung. Der Fundort liege in einem Bereich, der bereits im Dezember 2020 als Risikogebiet eingestuft wurde und seither genau beobachtet werde. (APA)

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