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Gut zu wissen: So bewegen Sie sich sicher in Internet und Social Media

Am Dienstag ist "Safer Internet Day". Anlass, um einmal mehr auf die Gefahren hinzuweisen, die beim unsachgemäßen Umgang mit Internet und sozialen Netzwerken drohen. Experten geben Tipps, wie man diese vermeiden kann.

Ob Smartphone oder Laptop: Das Internet ist allgegenwärtig. Damit auch die Gefahren, die dessen Nutzung mit sich bringt.
© pixabay/MarieXMartin

Innsbruck – Aufgrund von Corona sind die Userzahlen sozialer Netzwerke gestiegen und die Art ihrer Nutzung hat sich verändert: Waren einst Selfies und Posen angesagt, dienen WhatsApp, Instagram und Co. Jugendlichen nun vor allem dem durch Lockdowns erschwerten Kontakthalten mit Freunden. Soziale Medien sind zur "digitalen Nabelschnur" zur Außenwelt avanciert, zeigt eine Online-Umfrage des Instituts für Jugendkulturforschung im Auftrag von Saferinternet.at und ISPA unter 400 Jugendlichen.

"Insgesamt ist der Umgang mit Sozialen Netzwerken reifer geworden", sagte ISPA-Generalsekretärin Charlotte Steenbergen. Drei von zehn Jugendlichen (29 Prozent) gaben bei der Erhebung im November 2020 an, sich regelmäßig mit den Privatsphäre-Einstellungen in Sozialen Netzwerken zu beschäftigen, immerhin weitere 35 Prozent achteten einmalig bei der Erstbenutzung auf ihre Sicherheit. Die Entscheidung welche Inhalte wo und für wen sichtbar sind, wird dabei immer bewusster getroffen.

Nutzer in Prozent.
© APA

Dennoch birgt ein sorgloser Umgang mit Smartphone und Co. auch weiter Gefahren mit sich. Egal ob Fake News, Cybermobbing, Sexting, Betrügereien, Kostenfallen oder Phishing, die digitale Welt ist unübersichtlich und kann auch gefährlich werden. Aus diesem Grund sind Informationen über die sichere Nutzung des Internets wichtig.

Der Aktionstag „Safer Internet Day“ findet am 9. Februar zum 18. Mal statt. Auch heuer steht er unter dem Motto „Together for a better Internet“ – und in mehr als 170 Ländern ganz im Zeichen der Bewusstseinsbildung rund um die sichere Nutzung der digitalen Medien. AK Tirol und InfoEck informieren über Gefahren und Tipps für den richtigen Umgang im Netz.

💻 Worauf muss ich mich bei Online-Attacken einstellen?

Nach wie vor ein Dauerthema sind hier insbesondere gefälschte Mitteilungen, die den Empfänger dazu verleiten sollen, durch Anklicken einer angehängten Datei (zip-, exe- oder pdf-Dateien) oder eines Links Schadsoftware auf den PC oder das Handy zu laden. Hierzu gehören etwa häufig angebliche Versandbenachrichtigungen, Online-Rechnungen, Bestellbestätigungen, Programm-Updates oder Zahlungsaufforderungen. Oft sind die Fälschungen schon sehr leicht dadurch zu erkennen, indem man den Absender anklickt und die tatsächliche E-Mail-Adresse kontrolliert.


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