ÖSV-Lob für Absagen: „Für uns ist wichtig, dass man faire Rennen hat"

Die WM in Cortina steht wettertechnisch weiterhin unter keinem guten Stern. Nach der Damen-Kombi musste auch der Damen-Super-G abgesagt werden. Die Herren-Kombi am Mittwoch wurde vorsorglich auf Montag verschoben. Das Programm wird durch die Absagenflut immer dichter. Für ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher ist das kein Problem.

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Nach dem Schneefall am Montag wurde am Dienstag dichter Nebel zum Spielverderber.
© FABRICE COFFRINI

Cortina d'Ampezzo – Nach der Absage des Super-G der Damen am Dienstag und wegen der schlechten Wetterprognose für Mittwoch haben der Internationale Skiverband und die Organisatoren der WM in Cortina d'Ampezzo das weitere Programm umgestellt. Die ursprünglich für Mittwoch angesetzte Kombination der Herren wird auf kommenden Montag verschoben. Der Damen-Super-G wird für Donnerstag neu angesetzt (10.45 Uhr), dorthin war auch der Herren-Super-G verschoben worden (13.00), Mittwoch ist nun rennfrei.

"Eigentlich gar nicht so schlimm", befand Andreas Puelacher, der ÖSV-Rennsportleiter für die Herren. "Für uns Betreuer und natürlich für die Athleten ist wichtig, dass man gute Rennen hat, dass man faire Rennen hat vor allem. Daher sehe ich das sogar gut, dass man wirklich auf gute Bedingungen, vor allem gute Pistenbedingungen wartet." Die FIS habe in dieser Hinsicht "sehr gut entschieden. Wenn wir dann wirklich schönes Wetter und gute Bedingungen haben, dann sollten wir fahren". Dann gebe es auch schöne Bilder, die in die Welt hinausgehen.

Er und sein Trainerteam seien gerade dabei, ein Alternativprogramm aufzustellen, sagte Puelacher. "Vielleicht geht morgen ein Training. Ich habe einmal die Piste reserviert für ein Riesentorlauf-Training." Möglich sei auch ein Konditionstraining, "oder vielleicht machen wir sonst eine Freizeitaktivität".

Die ersten Abfahrtstrainings für Damen und Herren erfolgen am Freitag, einen Tag nach dem Super-G. Am Samstag gibt es nach der Damen-Abfahrt ein zweites Training der Herren vor dem Bewerb am Sonntag. "Für gewisse Athleten wird es ein Mammutprogramm. Jetzt wird die Einsetzbarkeit der einzelnen Athleten noch ein bisschen schwieriger, wenn ich nur Marco Schwarz hernehme", warf Puelacher ein.

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Organisatorisch, was die An- und Abreisen einiger Sportler betrifft, gebe es jetzt auch etwas zu tun. Man gehe jedoch sehr positiv und Schritt für Schritt an die neue Situation heran. (APA)

📆 Der aktuelle Renn-Kalender für die Ski-WM 2021:


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