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Lokalaugenschein am Arlberg: Polizei und Heer kontrollieren Tirols Grenzübergänge

In Tirol sind am Freitag die Covid-19-Sondermaßnahmen in Kraft getreten. Mehr als 1000 Polizisten und Soldaten kontrollieren seit Mitternacht die Tiroler Landesgrenzen. Zehn Tage lang ist die Ausreise aus Tirol nur mit einem negativen Corona-Test gestattet.

Kontrollen von Polizei und Bundesheer bei der Mautstelle St. Jakob am Arlberg.
© Wenzel

Von Helmut Wenzel

St. Anton am Arlberg – Dienstantritt am Freitag, 0 Uhr, bei minus 15 Grad, hieß es für rund 40 Soldaten bzw. Angehörige der Militärpolizei sowie Polizeibeamte in der Arlbergregion: Sie kontrollieren im Schichtdienst rund um die Uhr alle drei Straßenverbindungen von Tirol nach Vorarlberg – bei der Mautstelle St. Jakob, am Arlbergpaß und an der Landesgrenze zwischen Steeg im Lechtal und Warth. Ihr Auftrag: Ohne negativen Corona-Test darf niemand nach Vorarlberg weiterfahren, ausgenommen Lkw-Lenker.

📽️ Video-Reportage | Regeln für Tirol-Ausreise in Kraft

In den Morgenstunden war wenig los auf der Arlbergschnellstraße S16 in Richtung Vorarlberg, in vier Stunden trafen 150 Pkw beim Kontrollplatz an der Mautstelle St. Jakob ein. Gegen 9.30 Uhr stoppte eine dunkle Limousine mit rumänischem Kennzeichen. Der Lenker wusste nichts von der verpflichtenden Bestätigung mit negativem Testergebnis.


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