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TT-Analyse zu Italien: Stabilität in Rom bis zur nächsten Regierungskrise

Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi soll Italien in der Krise stabilisieren. Bis zur nächsten fragilen Parteienregierung.

Italiens neuer Regierungschef Mario Draghi.
© GUGLIELMO MANGIAPANE
Peter Nindler

Von Peter Nindler

Mit Mario Draghi an der Spitze erhält Italien bereits die vierte Expertenregierung innerhalb von 30 Jahren. Rasche Regierungswechsel sind in unserem Nachbarland zwar nichts Ungewöhnliches, Draghi bildet immerhin die 67. seit Gründung der Republik 1946. Doch mit dem Zusammenbruch der alten Parteienlandschaft von Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten knapp 50 Jahre später als Folge von Korruption, Schmiergeldskandalen und Vetternwirtschaft („Tangentopoli“) wurde das politische System noch instabiler.


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