Kitzbühel-Präsident Volker Zeh: "Mein ganzes Leben ist Karneval"

Volker Zeh (56) hält beim Eishockey-Verein EC Kitzbühel die Zügel fest in der Hand. Bei der Wahl zum Präsidenten des Fußball-Traditionsvereins VfB Stuttgart darf er nach einem Machtkampf im Verein nicht antreten.

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Kitzbühel-Präsident Volker Zeh.
© Bildagentur Muehlanger

Der amtierende Stuttgart-Präsident Claus Vogt wurde vom Vereinsbeirat als einziger Präsidentschaftskandidat nominiert. Was sagen Sie dazu?

Volker Zeh: Dass ich meine Kandidatur zurückgezogen habe, wie in Medien kolportiert wird, ist erstunken und erlogen. Wir leben in einer Demokratie und ich habe dazu gerade der Bild-Zeitung ein Interview mit meiner Sicht der Dinge gegeben. Mehr will ich dazu noch nicht sagen.

Im Verein herrscht Unruhe. Mehrere Mitglieder klagten über Einflussnahmen und Drohungen, zwei Ihrer Unterstützer traten vor der Abstimmung zurück. Den Fasching hätten Sie sich wohl fröhlicher vorgestellt?

Zeh: Mein ganzes Leben ist Karneval. Als Klubpräsident und wenn man sich in Stuttgart engagiert. Ich will mich nicht lange ärgern und genieße die Zeit im schönen Kitzbühel, dem heiligen Land Tirol, wie man ja sagt.

Der EC Kitzbühel feierte am Wochenende beim 5:2 gegen Nachzügler Gröden den ersten Heimsieg seit drei Monaten.

Zeh: Das waren endlich wieder gute Nachrichten, wir freuen uns auf die zwei Heimspiele gegen Asiago und Fassa. Wir haben die Verträge der Zwillinge Pontus und Linus Wernerson auf ihren Wunsch hin aufgelöst. Wir denken und arbeiten schon im Hinblick auf die nächste Saison in der Alps Hockey League.

Das Interview führte Benjamin Kiechl


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