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Parkinson ist nicht gleich Parkinson: Früherkennung noch ausbaubar

Frühsymptome von Parkinson sind oft nicht eindeutig zuordenbar. Innsbrucker Neurologen planen eine Studie, um Risikogruppen zu finden.

Zittern und Muskelsteifheit können ein Zeichen von Parkinson sein.
© pixabay

Von Theresa Mair

Die Menschen werden älter und fortschreitende neurologische Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson häufiger. In Österreich geht man von 20.000 bis 30.000 Parkinson-Betroffenen aus. Im Gegensatz zu Tumorerkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs gibt es für die Hirngesundheit bisher jedoch kein Vorsorge- oder Früherkennungsprogramm. „Da muss noch mehr geschehen“, sagt Werner Poewe, Parkinson-Experte und ehemals Direktor der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck. Die Forschung ist dran, wie Pläne für ein Projekt, das im Sommer tirol­weit starten soll, zeigen.


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