Biomasse-Heizwerk in Lech am Arlberg stand in Vollbrand

150 Feuerwehrleute waren zur Brandbekämpfung in der Nacht angerückt. Der Einsatz gestaltete sich schwierig. Die Lechtalstraße musste bis auf weiteres gesperrt werden.

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(Symbolfoto)
© Elena Reinthaler

Bregenz – Im Nobel-Skiort Lech am Arlberg ist Dienstagfrüh das örtliche Biomasse-Heizwerk in Vollbrand gestanden. Nach Angaben der Polizei gegenüber der APA brach das Feuer kurz nach 0.30 Uhr aus, die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Am frühen Vormittag war der Brand unter Kontrolle, verletzt wurde niemand. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.

Schon bei der Fahrt zum vor dem Ortseingang gelegenen Heizwerk seien Rauch und Flammen sichtbar gewesen, hieß es bei der Polizei. Gemeinsam unternommene Löschversuche mit dem Betriebsleiter seien ohne Erfolg geblieben. Schließlich rückten zehn Feuerwehr-Einheiten aus der Region aus, 150 Feuerwehrleute bekämpften den Brand.

Als großes Problem erwies sich dabei die Verfügbarkeit von Löschwasser. "Wir mussten mit acht Pumpen Löschwasser aus dem Zürsbach fördern", sagte der Bludenzer Bezirksfeuerwehrleiter Christoph Feuerstein. Unter den in Lech vorherrschenden Bedingungen sei das schwierig gewesen. Feuerstein zeigte sich zuversichtlich, dass das Herzstück des Heizwerks – der Technikraum – vor Zerstörung bewahrt werden konnte.

Die Löscharbeiten dauerten am Vormittag an. Deshalb war die Lechtalstraße (L198) zwischen Zürs und Lech bis auf Weiteres gesperrt. (APA)

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