Gurtpflicht und Handy am Steuer: Tiroler Polizei ahndet 317 Übertretungen

Sicherheitsgurt, Kindersicherung und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung standen im Fokus tirolweiter Verkehrskontrollen. Die Polizei meldet dabei 317 Übertretungen.

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Die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr nimmt bei Fahrzeuglenkern, die nebenher am Smartphone hantieren, deutlich ab.
© Monika Skolimowska

Innsbruck – Die Tiroler Polizei führte am Mittwoch in allen Bezirken verstärkte Verkehrskontrollen durch. Im Fokus standen dabei die Themen Sicherheitsgurt, Kindersicherung und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Bei den Kontrollen mussten insgesamt 317 Übertretungen beanstandet werden:

317 Übertretungen:

  • 7 Anzeigen wegen Missachtung der Kindersicherungspflicht
  • 9 Anzeigen wegen Missachtung der Gurtpflicht
  • 142 Organmandate wegen Missachtung der Gurtpflicht
  • 14 Anzeigen wegen Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung
  • 145 Organmandate wegen Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung

"Die Sicherungspflicht gilt für alle Fahrzeuginsassen, also auch für Beifahrer und Mitfahrer auf der Rückbank. Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunglücken, ist für nichtangeschnallte Pkw-Insassen siebenmal höher als für gesicherte Insassen", betont der Leiter der Verkehrspolizei, Oberst Markus Widmann.

Die Exekutive appelliert auch an Autofahrer, sich eine Freisprecheinrichtung anzuschaffen oder den nächsten Parkplatz anzufahren. "Einen Anruf während der Fahrt zu ignorieren und ein paar Minuten später zurückzurufen, sollte kein Problem darstellen, erspart 50 Euro und bringt jedenfalls ein deutliches Plus an Verkehrssicherheit", so Widmann. (TT.com)


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