Rapid mit Last-Minute-Sieg gegen Ried, LASK stolpert gegen Hartberg

Die Hütteldorfer durften nach einem Treffer von Demir in der 90. Minute über drei Punkte jubeln. Die Linzer gaben zu Hause eine Führung aus der Hand.

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Ausgelassener Jubel bei den Rapidlern nach dem späten Siegtreffer.
© GEPA pictures/ Mario Kneisl

LASK - Hartberg 1:2 (1:2)

Der ersatzgeschwächte LASK hat die Chance, Punkte auf Fußball-Bundesliga-Leader Salzburg gutzumachen, liegen gelassen. In der 19. Runde am Samstag kassierten die Oberösterreicher nach drei Siegen en suite gegen Hartberg eine 1:2-(1:2)-Heimniederlage und drohen am Sonntag bereits zehn Punkte hinter den "Bullen" zu liegen. Hartberg setzte hingegen seinen guten Trend fort und liegt drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs punktegleich mit der WSG Tirol auf Meistergruppen-Kurs.

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Nach früher Führung durch Johannes Eggestein (4.) drehte Hartberg dank Seifedin Chabbi (23.) und Sascha Horvath (26.) ebenso überraschend wie plötzlich die Partie und feierten schließlich den dritten Sieg in den jüngsten vier Partien. Das einstige Schlusslicht zog damit nach dem 1:1 der WSG bei der Admira mit den Tirolern gleich (je 25 Punkte) und darf sich weiter realistische Hoffnungen auf die Top-Sechs machen.

Rapid - Ried 1:0 (0:0)

Yusuf Demir hat Rapid vor der dritten sieglosen Partie in der Fußball-Bundesliga in Folge bewahrt. Der 17-jährige ÖFB-U21-Teamspieler traf am Samstag beim 1:0-Heimsieg der Hütteldorfer gegen Aufsteiger SV Ried erst in der 90. Minute mit einem sehenswerten Weitschuss. Der Tabellenzweite rückte damit zumindest bis Sonntag bis auf drei Punkte an Leader Red Bull Salzburg heran. Rang zwei wurde um vier Punkte abgesichert, da der LASK zu Hause gegen Hartberg mit 1:2 verlor.

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Demir war erst in der 75. Minute eingewechselt worden und machte dann den Unterschied aus. Für den heißbegehrten Rohdiamanten war es der dritte Saisontreffer. Der war das Ergebnis eines im Finish immer mehr angestiegenen Drucks der Heimischen - auch eine Folge der Gelb-Roten Karte für Rieds Kennedy Boateng in der 62. Minute wegen wiederholten Foulspiels. Die Innviertler sind auch nach dem siebenten Spiel unter Neo-Coach Miron Muslic weiter sieglos, bisher schauten erst drei Punkte heraus. Der Vorsprung des Zehnten auf das Tabellenende beträgt vier Punkte.

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