Hausgeburt in Vomp: Die kleine Magdalena hatte es sehr eilig

Ein alarmiertes Rotkreuz-Team brachte Sonntagmorgen ein gesundes Mädchen auf die Welt. Magdalena war innerhalb von 20 Minuten da, ein Transport ins Krankenhaus war somit nicht mehr möglich.

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Rettungssanitäterin Sarah Häusler, Notarzt Clemens Flatscher, Rettungssanitäter Niklas Sagmeister und Notfallsanitäter Robert Hanser mit dem stolzen Vater und der kleinen Magdalena.
© Rotes Kreuz Schwaz

Vomp – Am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr wurde das Rote Kreuz wegen einer bevorstehenden Geburt in Vomp alarmiert. Tatsächlich hatte es die kleine Magdalena sehr eilig. Ein rascher Transport ins Krankenhaus wurde angedacht, aber nach einer Untersuchung durch den Notarzt Clemens Flatscher entschieden, eine Hausgeburt durchzuführen. "Ich konnte bereits das Köpfchen ertasten. Da war klar, dass ein Transport nicht mehr möglich ist."

Vor Ort wurde alles vorbereitet und die Geburt durchgeführt. "Solche Einsätze sind auch für einen Notarzt etwas Besonderes und vor allem Erfreuliches. Immerhin auch meine erste präklinische Geburt", sagte Flatscher.

Die stolze Mutter mit der frisch geborenen Magdalena im Rettungswagen unterwegs ins Krankenhaus Schwaz.
© Rotes Kreuz Schwaz

Die Geburt verlief problemlos. Gemeinsam mit den Eltern durfte das Rotkreuz-Team die kleine Magdalena mit 51cm und 3100 Gramm um 7.24 Uhr zu Hause willkommen heißen. Die erste Fahrt im Rettungswagen durfte das Mädchen auch gleich noch absolvieren und wurde wohlbehalten und munter an das Team des Krankenhauses Schwaz übergeben. (TT.com)


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